Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Dienstag, 19. Juli 2011, 18:00 Uhr
Besichtigung und Reise

Reise zu Kleist

Besichtigung der Kleist-Ausstellung im Ephraim-Palais mit anschließender "Lesefahrt" im Regionalzug nach Frankfurt/Oder, wo wir den zweiten Teil der Doppelausstellung besuchen.

Link zu Google-MapsEphraim-Palais/Stadtmuseum Berlin, 10178 Berlin, Poststr. 16

Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtmuseum Berlin. Anmeldung bitte bei Dr. Manfred Uhlitz, Telefon 3 05 81 23 oder Mail uhlitz@DieGeschichteBerlins.de
Donnerstag, 23. Juni 2011, 17:00 Uhr
Führung

Grabungsstätte am Roten Rathaus

„Führung über die Grabungsstätte am Roten Rathaus“ mit Grabungsleiter Michael Hofmann.

Link zu Google-MapsBerliner Rathaus, 10178 Berlin, Rathausstraße 15

Treffpunkt: Haupteingang des Berliner Rathauses. Dauer ca. eine Stunde. Max. 25 Personen. Anmeldung bei Jörg Kluge unter Telefon 382 61 21 bzw. E-Mail Kluge@DieGeschichteBerlins.de - bitte mit Angabe Ihrer Telefonnummer oder E-Mailadresse zur Terminbestätigung.

Ansprechpartner: Jörg Kluge

Freitag, 17. Juni 2011, 14:00 Uhr
Führung

Die Siegesallee

Führung auf der Zitadelle Spandau zum Projekt 'Enthüllt - Berlin und seine Denkmäler' mit einem Bezug zu unserem Neujahresempfang 2011

Link zu Google-MapsZitadelle Spandau, 13599 Berlin, Zitadelle 1

Reinhold Begas erhielt vom Kaiser den Auftrag, für den Tiergarten Statuen zu modellieren. Die 'Siegesallee' zeigte mit 32 Denkmälern aus Marmor sämtliche Markgrafen, Kurfürsten und Könige Brandenburgs und Preußens von 1157 bis 1888. Durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen sind viele Figuren beschädigt, ein Teil ist verschollen, einige wurden an neuen Plätzen aufgestellt. Die erhaltenen Standbilder werden seit 2009 auf der Zitadelle Spandau restauriert, um künftig als Teil der geplanten Dauerausstellung „Enthüllt - Berlin und seine Denkmäler" präsentiert zu werden. Die Führung wird uns über den aktuellen Stand der Restaurierung informieren. Gäste willkommen! Anmeldung bitte bei Jörg Kluge, Telefon 3 82 61 21 oder Mail kluge@DieGeschichteBerlins.de.

Ansprechpartner: Jörg Kluge

Mittwoch, 15. Juni 2011, 18:00 Uhr
Vortrag

Jettchen und Nofretete

Leben und Werk der Gebrüder Georg Hermann und Ludwig Borchardt aus Berlin, Vortrag mit Bildern unseres Vereinsmitglieds Hans Christian Förster.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Die Brüder schenkten Berlin zwei überaus populäre Frauengestalten zur Identitätsfindung der Großstadt. Der Romancier Georg Hermann schuf mit „Jettchen Gebert" und „Henriette Jacoby" zwei typische Berliner Frauengestalten aus jüdischem Milieu. Mit seinen Romanen ist er neben Fontane einer der wichtigsten Großstadtschriftsteller. Der Kopf der ägyptischen Königin Nofretete ist weltbekannt, doch das Leben Ludwig Borchardts weitgehend vergessen. Er gehörte neben Carl Humann und Walter Andrea zu den bedeutendste Berliner Ägyptologen. Bis vor wenigen Jahren lag Borchardts Nachlass unentdeckt in Kairo. Inzwischen wird er von Schweizer Archäologen bearbeitet und harrt der Publikation. Gäste willkommen!

Flyer [PDF, 470 KB]

Dienstag, 31. Mai 2011, 16:00 Uhr
Führung

Kleist: Krise und Experiment

Ausstellungsführung mit Jan Mende, Stadtmuseum Berlin/Kleist-Projekt 2011.

Link zu Google-MapsEphraim-Palais/Stadtmuseum Berlin, 10178 Berlin, Poststr. 16

Als Persönlichkeit, Dramatiker und Erzähler mit extremen Positionen von seinen Zeitgenossen unverstanden, erscheint Kleist heute als moderner Charakter. In seinen Werken spiegeln sich nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche im Europa um 1800, sondern auch die Abgründe des menschlichen Zusammenlebens. Sein Leben ist bestimmt durch tiefe Verunsicherungen und Bedrohungen, was in seinen Dramen und Novellen als Gerechtigkeitswahn und Selbstjustiz, Raserei oder Befreiungsideal erscheint. Die opulente Doppelausstellung in Berlin und Frankfurt/Oder ist eingebunden in das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Kleist-Jahr 2011 aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists. Siehe auch Veranstaltung am 19. Juli 2011! Informationen: www.heinrich-von-kleist.org
Donnerstag, 19. Mai 2011, 17:00 Uhr
Führung

Campus der Technischen Universität

Eine Spurensuche auf dem Gelände der einstigen Charlottenburger Technischen Hochschule, die in der Zeit nach 1879 als das grösste Polytechnikum Deutschlands galt.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Das Hauptgebäude wurde als „Palast der Technik" angesehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich die Hochschule zum Vorzeigeobjekt der Weimarer Republik mit Spitzenleistungen auf vielen Feldern -Persönlichkeiten wie Georg Schlesinger, Gustav Hertz oder Ernst Ruska sind beispielhaft zu nennen. In der NS-Zeit verfiel die Spitzenstellung der TH, viele bedeutende Forscher wurden vertrieben. Auf dem Gelände der heutigen TU gibt es Orte, die an die Höhepunkte der Technikentwicklung, an Methodenstreits und schweres Versagen von Forschern erinnern. Diese aufzusuchen ist Ziel dieses Campus-Rundgangs. Max. 25 Personen. 5 Euro Führungsumlage p.P. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.
Mittwoch, 18. Mai 2011, 19:00 Uhr
Vortrag

Auf Berlin lasse ich nichts kommen

Georg Hermanns Berliner Gesellschaftsromane mit Gerold Ducke (Autor) und Wolfgang Lörzer (Sprecher).

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Georg Hermann (1817-1943), Sohn und Dichter der Stadt Berlin, war einer der erfolgreichsten und am meisten gelesenen Autoren seiner Zeit. Seine Bestseller wie „Jettchen Gebert", „Henriette Jacoby", „Kubinke" oder „Rosenemil" wurden in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. Hermann, ein Kenner und Liebhaber Berlins, sah sich „auf dem linken Flügel der Menschheit" und fühlte sich doch der Tradition verpflichtet. Die Erinnerung an Menschen und Dinge zu bewahren war das Leitmotiv seines literarischen Schaffens. Von den Nationalsozialisten wurde Hermann - Jude und Kosmopolit - aus seinem geliebten Berlin ins niederländische Exil getrieben und schließlich in Auschwitz ermordet. Sein umfangreiches und vielfältiges Werk harrt noch immer der Wiederentdeckung. Gäste willkommen! Ort: Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 36, Berlin-Mitte.


 

Gut 50 Zuhörer nahmen an dieser kurzweiligen Veranstaltung (Lesung und Vortrag) teil. Mehr über Georg Hermann finden Sie in unseren Mitteilungen, 4. Quartal 2011 (diese können Sie in unserer Bibliothek erwerben) und unter folgender Webadresse:

http://www.kuenstlerkolonie-berlin.de/bewohner/hermann.htm

 

Freitag, 06. Mai 2011, 18:00 Uhr
Vortrag

Schering in Berlin – ein Markenname ist Geschichte

Ein Abend zur Berliner Wirtschaftsgeschichte im Ludwig-Erhard-Haus.

Link zu Google-MapsVBKI - Goldberger Saal, 10623 Berlin, Fasanenstr. 85

Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv lädt in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins zum zweiten Themenabend in den 'Goldberger-Saal' des VBKI ein. Professor Dr. Christopher Kobrak aus Paris wird über „Schering - aus Berlin in alle Welt" sprechen; anschließend referiert Martina Schrammek über die Schering-Stiftung. Angefragt ist ferner Professor Dr. Volker Berghahn von der Columbia University, New York. Umlage: 5 EUR p.P. Max. 50 Personen. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow.

Flyer [PDF - 247KB]

Rückblick von D. Pinnow und J. Kluge [PDF - 271KB]

Mittwoch, 13. April 2011, 19:00 Uhr
Vortrag

Friedhof Bergstraße

Ein Vortrag mit Bildern und Buchvorstellung unseres Mitglieds Wolfgang Holtz.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Der Friedhof Bergstraße in Berlin-Steglitz wurde 1875 angelegt, da der Kirchhof um die Steglitzer Dorfkirche in der Schloßstraße zu klein wurde. Viele Gegebenheiten sind aber in der Erinnerung nicht mehr präsent: Wer weiß beispielsweise, dass Otto Lilienthal auf dem einst „Raue Berge" genannten Gelände erste Flugversuche unternahm, dass an der Stelle des Wasserturms früher ein Luftbad war, dass Ernst Lubitsch am Fuße des Wasserturmes in einem imposanten Freilichtstudio mit 30 Meter hohen Kulissen Filme drehte oder dass die Bismarckstraße seinerzeit von einer Kleinhaussiedlung gesäumt wurde? Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 438KB]

Rückblick von Wolfgang Holtz [PDF - 4,2MB]

Freitag, 08. April 2011, 14:00 Uhr
Rundgang

Museumsrundgang im Zeughaus der Zitadelle Spandau

Rundgang mit Kunstamts- und Museumsleiterin Andrea Theissen in der Ausstellung im 'Zeughaus' der Zitadelle Spandau

Link zu Google-MapsStadtgeschichtliches Museum Spandau, Zeughaus der Zitadelle, 13599 Berlin, Zitadelle 1

Mit der Leihgabe des „Sumarius" durch unseren Verein an die Zitadelle Spandau für diese Ausstellung bietet sich uns nun die einmalige Möglichkeit, im Kontext des damaligen „Hostienschändungsprozesses" die tatsächlichen Ereignisse jener Zeit zu reflektieren: 2010 jährte sich zum fünfhundertsten Mal ein Prozeß gegen märkische Juden wegen angeblicher Hostienfrevel und Ritualmorde. Anschließend sehen wir die eingelagerten mittelalterlichen jüdischen Grabsteine.  Eintritt 3,50 Euro p.P. Fahrverbindung: U 7 (Zitadelle), Bus X33. Gäste willkommen! Anmeldung bei Jörg Kluge unter Telefon 382 61 21 oder E-Mail Kluge@diegeschichteberlins.de erbeten.

Rückblick von M. Mende und J. Kluge [PDF - 1,1MB]

Ansprechpartner: Jörg Kluge