Aktuelle Termine
120. Todestag von Friedrich Ferdinand Albert Schwartz, Hofphotograph und Mitglied des Vereins für die Geschichte Berlins von 1877 bis 1906
Berlin-Saal der Zentral – und Landesbibliothek, 1017 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Neben seinen bekanntesten Abbildungen der Stadt zwischen 1860 und 1906 werden zahlreiche Fotografien von den Exkursionen und Wanderfahrten unseres Vereins gezeigt, die in dieser Form noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die dazu von Schwartz angefertigten und original erhaltenen Präsentations-Alben aus den Jahren 1886 und 1888 mit insgesamt 192 Aufnahmen werden zum ersten Mal vorgestellt. In seiner langen Wirkungszeit schenkte der Fotograf dem Verein viele Aufnahmen für das Archiv. Lothar Semmel präsentiert das Lebenswerk des Fotografen mit einer repräsentativen Auswahl aus etwa 1 000 Digitalisaten, die der Verein heute wieder in seinen Beständen hat.
Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
300 Jahre Charité – vom Pesthaus zum Universitätsklinikum
Foyer des Medizinhistorischen Museums, 10117 Berlin-Mitte, Charitéplatz 1
Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Maximal 25 Teilnehmer, Teilnahmegebühr 5 Euro pro Person. Wir sind draußen unterwegs!
Campusinterne Adresse: Virchowweg 17
Führung im Stadtmuseum Strausberg
Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!
Das Stadtmuseum schlägt den Bogen der Geschichte Strausbergs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen historische Zeugnisse von Tuch – und Schuhmachern, Händlern sowie Vereinen und die Lebensweise der Stadtbevölkerung. So sind u. a. Silbermünzen aus dem17. Jahrhundert ausgestellt, welche 1985 von einem Denkmalpfleger zufällig entdeckt wurden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen Stadtrundgang. Eintritts – und Führungsgebühr: 3 Euro pro Person, max. 20 Teilnehmer. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.Heimatmuseum Sputendorf
Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!
Sputendorf ist ein Straßenangerdorf und seit 2001 ein Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf. Erste urkundliche Erwähnungen im Landbuch Karls IV. als »Sputelendorpp« gehen zurück in das Jahr 1375. Das Heimatmuseum ist in der ehemaligen Dorfschule, einem alten roten Backsteinbau, gegenüber der Kirche unterbracht. Dort werden seit 2015 Einblicke in das Dorfleben vorangegangener Jahrhunderte geboten. Gezeigt wird, wie in früheren Zeiten auf dem Land gelebt und gearbeitet wurde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen kleinen Dorfrundgang. Eintritts – und Führungsgebühr: 2 Euro pro Person, max. 25 Teilnehmer. Zur Stärkung steht das »Begegnungscafé« im Bürgerhaus Sputendorf gleich nebenan bereit, um uns mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.Die Situation der Berliner Wälder einst und heute
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
1915 gelang es dem damaligen Zweckverband Groß-Berlin mit dem sogenannten Dauerwaldvertrag, 10.000 ha Wald für 50 Millionen Mark vom Preußischen Staat zu erwerben und so vor weiterer Spekulation und Zersiedlung zu schützen. Diese zum damaligen Zeitpunkt noch außerhalb der Stadt liegenden Waldgebiete sollten ausschließlich der Erholung der Berliner Bevölkerung dienen.
Aufbauend auf dieses historische Erbe war es stets Aufgabe der schon im Jahr 1909 gegründeten städtischen Forstverwaltung, die Berliner Waldflächen schwerpunktmäßig als Erholungs- und Schutzwald zu behandeln und eigentliche forstliche Tätigkeiten wie z.B. die Holzernte nachrangig einzuordnen.
Heute geht es vorrangig um den Erhalt der Berliner Wälder als klimatischer Puffer und Erholungsort. Eine Aufgabe, die unter den Auswirkungen des Klimawandels viele Herausforderungen mit sich bringt. Im Anschluss an den Vortrag besteht wie immer die Gelegenheit, dem Referenten Fragen zu stellen.
Der Eintritt ist frei, Gäste willkommen.
Berlin als Filmstadt – vom Kurbelkasten der Brüder Skladanowsky bis zum modernen Multiplex
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Der Journalist und Autor Oliver Ohmann erzählt eine Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen. Das Medium Film ist sagenhaft eng mit unserer Stadt verbunden. Berlin war 1895 eine Wiege dieser modernen Kunstform, die man in den ersten Jahrzehnten noch als Rummelplatzvergnügen abtat. In der Weimarer Republik erfolgte der nie wieder erreichte künstlerische Höhenflug zur wichtigsten europäischen Filmmetropole, bis 1933 schaute Berlin auf Augenhöhe nach Hollywood.
Der bebilderte Vortrag unseres Vereinsmitglieds, der 2022 mit „Klappe!“ auch eine Geschichte der Filmstadt vorgelegt hat, schildert die flimmernde Geschichte der Kinematographie von der Kaiserzeit bis in die Kinokrise der Gegenwart.
Der Eintritt ist frei, Gäste willkommen.
