Aktuelle Termine
Rundgang zum 65. Jahrestag des Mauerbaus
Treffpunkt Checkpoint Charlie vor dem Eingang des Mauerpanoramas, 10117 Berlin, Friedrichstraße 205
Treffpunkt ist am Checkpoint Charlie vor dem Eingang des Mauerpanoramas von Yadegar Asisi. An jedem der sieben Standorte werden typische, aber auch seltene Aufnahmen aus dem Fotoarchiv des Vereins für die Geschichte Berlins im Großformat gezeigt und erläutert. Sie vermitteln einen Eindruck der Situation vor dem Mauerbau und während der Teilung der Stadt. Wir gehen vom Checkpoint Charlie durch die Zimmerstraße und Niederkirchnerstraße zum Abgeordnetenhaus und zum Martin-Gropius-Bau. Durch die Stresemannstraße geht es dann weiter zum Potsdamer Platz. Entlang der Ministergärten erreichen wir das Brandenburger Tor und schließlich den Reichstag, wo der ca. 90minütige Rundgang am Reichstagufer endet. Von dort ist der Bahnhof "Bundestag" der U5 schnell zu erreichen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, so dass wir um Ihre Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de bitten.
Der Münzfries von Johann Gottfried Schadow - Führung im Sockelgeschoss des Nationaldenkmals auf dem Kreuzberg
Nationaldenkmal, oben am Berg, am Fuß der Treppe, 10965 Berlin, Am Weinhang 1
Nach wechselvollem Schicksal lagert das Original des Münzfrieses heute in einem Depot unter Schinkels Denkmal an die Befreiungskriege. Wir treffen bei unserem Rundgang auf weitere vor Jahrzehnten eingelagerte, fast vergessenen Schätze der Berliner Bildhauerkunst. Maximal 30 Teilnehmer. Teilnahmegebühr 10 € p. P., die als Spende an unseren Verein weitergereicht werden. Anmeldung bitte bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlin.de. Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt: Oben auf dem Berg am Fuß der Treppe. Hinweis: Im Sockelgeschoss ist es auch im Sommer kühl. Die Kleidung ist daher entsprechend zu wählen. U 7 (Mehringdamm) und zwei Stationen mit dem Bus 140. Kreuzbergstraße, 10965 Berlin-Kreuzberg.
Kaltgestellt
Kinosaal im Kreativhaus, 10179 , Fischerinsel 3
Der Politthriller „Kaltgestellt“ von Bernhard Sinkel aus dem Jahr 1980 führt uns in die düstere Zeit der Nachwirkungen des RAF-Terrorismus in der Bundesrepublik und in West-Berlin. Die innenpolitische Lage ist angespannt, und der Verfassungsschutz sucht nach Verfassungsfeinden im Öffentlichen Dienst. Ein Berufsschüler hat seine Mitschüler bespitzelt und begeht Selbstmord. Sein Lehrer will die Hintergründe ermitteln und gerät selbst ins Visier des Geheimdienstes. Es entwickelt sich für ihn und seine Familie ein spannender Kampf ums Überleben. Diesen Film moderiert Lothar Semmel, der das im Film gezeigte Zeitgeschehen 1980 als junger Lehrer in Berlin selbst miterlebt hat. Wieder präsentieren wir den Film in Kooperation mit dem Kreativhaus Fischerinsel.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de. U2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Besuch des Jüdischen Friedhofs an der Schönhauser Allee aus Anlass der 235. Wiederkehr des Geburtstags von Giacomo Meyerbeer
Jüdischer Friedhof, 10435 Berlin, Schönhauser Allee 25
Thomas Kliche, Vorsitzender der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft e. V., hielt für uns am 17. September 2025 einen mit großem Applaus bedachten Vortrag mit Musik zum Thema: „Giacomo Meyerbeer und seine Vaterstadt Berlin.“ Bei unserem Rundgang informiert Thomas Kliche natürlich auch über die Geschichte dieses Gottesackers und führt uns zu weiteren bedeutenden Grabstätten, wie zum Beispiel von David Friedländer, Joseph Mendelssohn und Max Liebermann. Der Mitbegründer unseres Vereins, Dr. Julius Beer, ist dort gleichfalls beigesetzt. Die Führung wird eine gute Stunde in Anspruch nehmen, der Friedhof schließt um 16 Uhr seine Pforten.
Nach dem Besuch besteht noch die Möglichkeit, sich im Restaurant Masel Topf (gegenüber der Synagoge in der Rykestraße) auszutauschen.
Anmeldung nicht erforderlich. Herren denken bitte an eine Kopfbedeckung. U 2 (Senefelderplatz) mit 350 Meter Fußweg.
Führung im Museum Fürstenwalde
Museum Fürstenwalde , 15517 Fürstenwalde/Spree, Dompl. 7
Das Museum Fürstenwalde ist Heimstätte des Vereins – es bietet eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte der Region sowie zur Geschichte der über 700 Jahre alten Stadt mit Informationen zur Stadtentwicklung, dem mittelalterlichen Handel und zum Sitz der Lebuser Bischofe. Gezeigt wird außerdem die über hundertfünfzigjährige Industriegeschichte Fürstenwaldes. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen Stadtrundgang zum schmalsten Haus der Stadt. Zur Mittagspause können wir in die Gaststätte „Zunfthaus 383“ einkehren. Zum Abschluss haben wir dann noch die Option zur Besichtigung des Brauereimuseums im Alten Rathaus, um etwas über die herausragende Bedeutung der Stadt als einstiger Biermetropole zu erfahren.
Eintritts- und Führungsgebühr: Wir sind eingeladen, aber bei Gefallen freuen sich unsere Gastgeber über eine Spende. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk-Pinnow@proton.me erbeten.
Zum 150. Todestag Adolf Glaßbrenners am 25. September 1876 - Erinnerungen an einen Vielverkannten
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 , Breite Straße 36
Glasbrenner war politisch-oppositioneller Journalist, Schriftsteller und Redakteur von satirischen Witzblättern. Er ist Protokollant des biedermeierlichen Berlin und Vater des Berliner Witzes. Sein Nachlass gelangte später in den Besitz der Stadtbibliothek., vgl. www.zlb.de/highlights/berlin-sammlungen/sammlungsuebersicht/adolf-glassbrenner.
Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
Zum 50. Todestag der ‚Ausnahmekünstlerin‘ Jeanne Mammen
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 , Breite Straße 36
Die Berlinerin Jeanne Mammen war Schülerin an der berühmten Pariser Académie Julian, studierte Kunst in Brüssel und Rom und kam 1914 nach Berlin zurück. Wie kaum eine andere Künstlerin prägte sie in den 1920er-Jahren das Bild der Großstadt Berlin und das der 'Neuen Frau'. Dr. Martina Weinland ist Autorin des gerade im Bebra Verlag erschienenen Buchs "Bis bald, meine Freunde" mit den Briefen Jeanne Mammens, vgl. die Rezension in diesem Heft.
Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
Tel.:
