Aktuelle Termine
Die Königskammern des Berliner Schlosses 1787–1789. Eine Spitzenleistung des deutschen Frühklassizismus
Kennedy-Saal, Rathaus Schöneberg, 10825 Berlin, John-F.-Kennedy-Platz 1
In ihrem Wirken und ihren Publikationen kritisiert die Gesellschaft Berliner Schloss e.V. seit Jahren, dass kein historischer Innenraum rekonstruiert wurde und von den mehreren hundert Kunstwerken, die sich aus dem Berliner Schloss erhalten haben, kaum eines im Humboldt-Forum zu sehen ist.
Jahreshauptversammlung
Kulturvolk, Freie Volksbühne Berlin e.V., 10709 Berlin, Ruhrstraße 6
Rudolf G. Scharmann, Kunsthistoriker und langjähriger Kastellan des Schlosses Charlottenburg und Buchautor, macht nach der Jahreshauptversammlung (19 Uhr) eine Powerpoint-Präsentation zum Thema »Königin Luise. Leben und Mythos«. Der Geburtstag der bis heute verehrten Königin jährte sich am 10. März 2026 zum 250. Mal. In seiner frisch erschienenen gleichnamigen Bildbiografie beschreibt der Autor Luises privates und öffentliches Leben und gibt zugleich einen Überblick über die spätere Verklärung und die Entstehung des Luisenkults sowie über die von der Königin bevorzugten, heute noch zu besuchenden Schlösser und Gärten.
Ordentliche Mitgliederversammlung
Tagesordnung
- Begrüßung
- Genehmigung der Tagesordnung
- Entgegennahme
- des Tätigkeitsberichts
- des Kassenberichts
- des Bibliotheksberichts
- Bericht
- der Kassenprüfer
- der Bibliotheksprüfer
- Aussprache
- Entlastung des Vorstands
- Verschiedenes
Anträge bitten wir bis zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle einzureichen.
Anschließend Powerpoint-Präsentation »Königin Luise. Leben und Mythos« von Rudolf G. Scharmann, Kastellan des Schlosses Charlottenburg i.R. und Buchautor
Berlin als Filmstadt – vom Kurbelkasten der Brüder Skladanowsky bis zum modernen Multiplex
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Der Journalist und Autor Oliver Ohmann erzählt eine Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen. Das Medium Film ist sagenhaft eng mit unserer Stadt verbunden. Berlin war 1895 eine Wiege dieser modernen Kunstform, die man in den ersten Jahrzehnten noch als Rummelplatzvergnügen abtat. In der Weimarer Republik erfolgte der nie wieder erreichte künstlerische Höhenflug zur wichtigsten europäischen Filmmetropole, bis 1933 schaute Berlin auf Augenhöhe nach Hollywood.
Der bebilderte Vortrag unseres Vereinsmitglieds, der 2022 mit „Klappe!“ auch eine Geschichte der Filmstadt vorgelegt hat, schildert die flimmernde Geschichte der Kinematographie von der Kaiserzeit bis in die Kinokrise der Gegenwart.
Der Eintritt ist frei, Gäste willkommen.
Irgendwo in Berlin (1946)
Kreativhaus Fischerinsel, Kinosaal, 10179 Berlin, Fischerinsel 3
Regisseur und Drehbuchautor Gerhard Lamprecht inszenierte 1946 eine dramatische Geschichte, wie sie im Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit überall hätte passiert sein können. Alexander Darda präsentiert Ausschnitte aus diesem DEFA-Film. Die Szenen wurden in beiden Teilen der schwer zerstörten Stadt aufgenommen, an Orten, die danach vollkommen verändert wurden und daher schwer zu identifizieren waren. Bis auf wenige Ausnahmen ist es dennoch gelungen, und so können wir neben dem Film auch die Drehorte vorstellen, die die Produzenten damals wohl bewusst nicht benennen wollten, wie der Titel suggeriert. Lassen Sie sich von der Handlung und den ungewöhnlichen Stadtansichten überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen anregenden Austausch mit Ihnen!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Kreativhaus Fischerinsel. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt, wir bitten um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de. Anfahrt: U 2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Echte Berliner – Von der Beständigkeit in der Großstadt 1839 bis 1878
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 Berlin, Breite Straße 36
In der dritten Folge unserer Lesereihe „Echte Berliner“ bummeln wir vom Biedermeier durch revolutionäre Zeiten bis zur Hauptstadt des Kaiserreichs. Wir lernen die Luisenstadt und ihre alte Kirche kennen, Straßen, die eben noch Felder und Wiesen waren und neue Orte städtischen Lebens, das Diakonissenhaus Bethanien, den Luisenstädtischen Kanal und neue Kirchen. Es wird geplant, entworfen und gebaut. Wir erfahren von den Menschen, die hier lebten, Familien gründeten und heute vergessenen Berufen nachgingen. Auf diese Art und Weise wird Familien- und Stadtgeschichte ineinander verwoben.
Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
150 Jahre Heinrich Tessenow: Fischtal
Treffpunkt: S-Bahnhof Zehlendorf (S 1), unten, Durchgang, 14165 Berlin, Teltower Damm
Auf einem schmalen Geländestreifen unmittelbar nördlich des Fischtalgrundes wurde 1928 von der Gagfah die sogenannte Versuchssiedlung „Am Fischtal“ erstellt, die musterhaft Wohnhäuser für Angehörige des Mittelstandes vorführen sollte. Unter Leitung von Heinrich Tessenow entwickelten insgesamt 16 Architekten jeweils ein oder mehrere Bauten. Sie variierten Einzelhäuser für Familien und Alleinstehende, Doppelhäuser, Einfamilienreihenhäuser und Geschoßwohnblocks - mit entsprechend unterschiedlicher Größe und Ausstattung der Wohnungen je nach Ansprüchen und Einkommen der Bewohner. Verbindlich festgelegt war dagegen die Dachkonstruktion: Alle Bauten tragen ein ziegelgedecktes Satteldach.
Treffpunkt: S-Bahnhof Zehlendorf (S 1), unten, Durchgang, mit Fahrrad!
Konrad Adenauer. Der erste Bundeskanzler
Konrad-Adenauer-Forum, 10117 Berlin, Behrenstraße 18
In der einstündigen Überblicksführung erfahren Sie, welche Grundlagen Adenauer mit seiner Politik legte, die für unsere gesamtdeutsche Gesellschaft bis heute von Bedeutung sind. Eintritt und Teilnahme an der Führung sind kostenlos.
Anmeldung bitte bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de.
Bei Bedarf bilden wir gleichzeitig eine zweite Gruppe mit 20 Personen.
Berliner Münzkabinett
Bode-Museum, 10178 Berlin, Am Kupfergraben (Eingang über die Monbijoubrücke)
Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Ort der Berliner Geschichte. Zum einen ist die Geschichte des Münzkabinetts, das als Einrichtung auf Kontinuitäten bis zur kurfürstlichen Kunstkammer zurückblicken kann, eng mit der Berliner Stadtgeschichte verwoben. Zum anderen werden im Münzkabinett zahlreiche Münzen und Medaillen bewahrt und ausgestellt, die sehr enge Bezüge zu Berlin und seiner Geschichte aufweisen. Vgl. dazu den Aufsatz unseres Mitglieds in unserem aktuellen Mitteilungsheft: Brakteaten in den Händen der Abrafaxe.
Treff: Bode-Museum, Am Kupfergraben / Monbijoubrücke, im Foyer beim Reiterstandbild des Großen Kurfürsten unter der Großen Kuppel, 10178 Berlin-Mitte.
Kosten: Eintrittskarte für das Bode-Museum.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich: Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. S- und U-Bahn Friedrichstraße.
Oberschöneweide - einst Arbeiterwohnort und ehemaliges Zentrum der Elektroindustrie
Treff: An der Tramhaltestelle , 12459 Berlin-Oberschöneweide, Edisonstraße / Wilhelminenhofstraße
Ausgehend vom Gut Quappenkrug (Wilhelminenhof) entwickelte sich eine Landgemeinde. In den 1890er-Jahren entstand ein industrielles Ballungsgebiet aus 25 Großbetrieben und einer Vielzahl von kleinen Betrieben. Ein Drittel der Firmen gehörte zur Elektroindustrie. Unmittelbarer benachbart wurden Mietshäuser für die Arbeiter und großzügiger angelegte Wohnbauten für die besser entlohnten Angestellten errichtet. Darüber hinaus wurden zahlreiche Kommunalbauten errichtet, beispielsweise Schulen, Post und Kirchen sowie eine AEG-Siedlung von Peter Behrens. In der Nachtwendezeit verließen viele Einwohner den Ortsteil.Wir sehen auf unserem Rundgang umfassende Rekonstruktionen und Umwidmungen von Industriegebäuden.
Anmeldung bei Clemens Samietz: c.samietz@gmx.de (25 Personen).
Treff: An der Tramhaltestelle Edisonstraße / Wilhelminenhofstraße, 12459 Berlin-Oberschöneweide. Tram 21 und 27 oder S-Bhf. Schöneweide mit Fußweg über die Spree oder einer Tram-Station.
