Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:30 Uhr
Festvortrag und Neujahrsempfang

Vortrag und Neujahrsempfang 2026

»Jüdisches Leben in zwei Deutschlands – ein persönlicher Rückblick« von Dr. Dr. h. c. Hermann Simon, Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum von 1988 bis 2015.

Link zu Google-MapsFestsaal des Berliner Rathauses, 10178 Berlin, Rathausstraße 15

Vor dem Vortrag verleihen wir Dr. Simon die Fidicin-Medaille des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865. Wir ehren damit seinen herausragenden Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung des Berliner Judentums. An diesem Abend stellen wir auch die Preisträgerin unseres Wissenschaftspreises des Jahres 2025 vor: Elisabeth Kimmerle legte eine herausragende, innovative mit summa cum laude bewertete Dissertation zum Thema Frauen in Bewegung. Migrantische Aushandlungsräume des Politischen zwischen West-Berlin und der Türkei (1961–1990) vor. Anschließend Umtrunk im Wappensaal des Berliner Rathauses. Den musikalischen Rahmen übernimmt die Konzertpianistin Lydia Gorstein.

Dienstag, 03. Februar 2026, 15:00 Uhr
Führung

Besuch im Haus des Rundfunks an der Masurenallee

Das von Hans Poelzig 1929 bis 1931 errichtete denkmalgeschützte Gebäude ist sowohl architektonisch als auch rundfunkgeschichtlich von großer Bedeutung.

Link zu Google-MapsHaus des Rundfunks, 14057 Berlin-Charlottenburg, Masurenallee 16 – 20

Bitte melden Sie sich bis zum 23. Januar 2026 bei Jörg Kluge, Kluge@DieGeschichteBerlins.de oder mobil 0175 6883139 an. Maximal 25 Teilnehmer. Treff um 14.50 Uhr im Foyer des rbb Fernsehzentrums an der Masurenallee 20 (Hochhaus!). Eintritt frei. Der Rundgang ist nicht barrierefrei. 

» Um Anmeldung wird gebeten.

Mittwoch, 04. Februar 2026, 19:00 Uhr
Lichtbildervortrag

Kultstätten des Vergnügens – Nachtleben im Berliner Westen zwischen den Weltkriegen

Lichtbildervortrag von Dr. Michael Bienert.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral – und Landesbibliothek, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36

Dieses ist die Feierabend-Apotheose der Großstadt, der Triumphgesang, den das neue Berlin sich immer wieder von selber singt«, schrieb der Kunstkritiker Karl Scheffler 1931 über das nächtliche Treiben rund um die Gedächtniskirche. Im Neuen Berliner Westen machte die Lichtreklame die Nacht zum Tag und eine unüberschaubare Zahl von Vergnügungsstätten zog Nachtbummler an. Wie ging es damals auf den Straßen im Neuen Berliner Westen und im Romanischen Café zu, wie sah es in der Jockey-Bar, im Restaurant Schlichter oder dem Lokal Himmel und Hölle aus? In der Postkartensammlung der Zentral – und Landesbibliothek und anderen Archiven sind viele Bilddokumente überliefert und in der zeitgenössischen Literatur finden sich die dazu passenden Beschreibungen. Auf dieser Materialgrundlage unternimmt der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Michael Bienert einen Streifzug durchs legendäre Nachtleben der Weimarer Republik. Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
Dienstag, 10. Februar 2026, 18:00 Uhr
Filmsalon

Andreas Schlüter 1942

Zum fünften Mal entführen Sie Lothar Semmel, Claudia Melisch und Alexander Darda in die gemütliche Atmosphäre des Filmsalons, in dem Spielfilme über Berlin gezeigt werden.

Link zu Google-MapsKinosaal im Kreativhaus, 10179 Berlin-Mitte, Fischerinsel 3

Diesmal präsentiert Claudia Melisch Ausschnitte aus einem Historienfilm mit Heinrich George und Olga Tschechowa. Den Film drehte Herbert Maisch 1941/42 für die Terra-Filmkunst GmbH im Berliner Schloss. Die Filmaufnahmen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der opulenten Innenausstattung des Schlosses und dem Verlust, den Berlin durch die Vernichtung dieses Gebäudes erlitt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen anregenden Austausch mit Ihnen!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Kreativhaus Fischerinsel. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, so dass wir um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de bitten. Anfahrt: U 2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.

» Um Anmeldung wird gebeten.

Freitag, 20. Februar 2026, 14:30 Uhr
Führung

Dem Leben auf der Spur. Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

Die Ausstellung spannt den Bogen über 300  Jahre Medizingeschichte.

Link zu Google-MapsBerliner Medizinhistorisches Museum der Charité, 10117 Berlin-Mitte, Charitéplatz 1

Die Ausstellung zeigt zentrale Bilder und Modelle vom menschlichen Körper, welche die Medizin in dieser Zeit entwickelt hat. Dauer ca. 120 Minuten. Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Maximal 25 Teilnehmer, Teilnahmegebühr inclusive Eintritt 5  Euro pro Person. Campusinterne Adresse: Virchowweg 17

» Um Anmeldung wird gebeten.

Mittwoch, 04. März 2026, 19:00 Uhr
Lichtbildervortrag

120. Todestag von Friedrich Ferdinand Albert Schwartz, Hofphotograph und Mitglied des Vereins für die Geschichte Berlins von 1877 bis 1906

Der Leiter unserer Fotothek Lothar Semmel öffnet aus diesem Anlass eine Schatztruhe mit Fotografien, die F. A. Schwartz exklusiv für unseren Verein machte.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral – und Landesbibliothek, 1017 Berlin-Mitte, Breite Straße 36

Neben seinen bekanntesten Abbildungen der Stadt zwischen 1860 und 1906 werden zahlreiche Fotografien von den Exkursionen und Wanderfahrten unseres Vereins gezeigt, die in dieser Form noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die dazu von Schwartz angefertigten und original erhaltenen Präsentations-Alben aus den Jahren 1886 und 1888 mit insgesamt 192 Aufnahmen werden zum ersten Mal vorgestellt. In seiner langen Wirkungszeit schenkte der Fotograf dem Verein viele Aufnahmen für das Archiv. Lothar Semmel präsentiert das Lebenswerk des Fotografen mit einer repräsentativen Auswahl aus etwa 1 000 Digitalisaten, die der Verein heute wieder in seinen Beständen hat.

Eintritt frei, Gäste sind willkommen!

Freitag, 20. März 2026, 14:30 Uhr
Führung

300 Jahre Charité – vom Pesthaus zum Universitätsklinikum

Entdecken Sie während einer zweistündigen Führung das historische Gelände der Charité und erfahren Sie spannende Geschichten und Anekdoten über das älteste Krankenhaus Berlins auf seinem Weg zum größten Universitätsklinikum Europas.

Link zu Google-MapsFoyer des Medizinhistorischen Museums, 10117 Berlin-Mitte, Charitéplatz 1

Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Maximal 25 Teilnehmer, Teilnahmegebühr 5 Euro pro Person. Wir sind draußen unterwegs! 

Campusinterne Adresse: Virchowweg 17

» Um Anmeldung wird gebeten.

Sonntag, 22. März 2026, 13:00 Uhr
Frühlingsausflug

Führung im Stadtmuseum Strausberg

»Führung im Stadtmuseum Strausberg« mit der Museumsleiterin Juliane Günther-Szudra im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe »Besuch bei Berlins kleinen Nachbarn«.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Das Stadtmuseum schlägt den Bogen der Geschichte Strausbergs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen historische Zeugnisse von Tuch – und Schuhmachern, Händlern sowie Vereinen und die Lebensweise der Stadtbevölkerung. So sind u. a. Silbermünzen aus dem17. Jahrhundert ausgestellt, welche 1985 von einem Denkmalpfleger zufällig entdeckt wurden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen Stadtrundgang. Eintritts – und Führungsgebühr: 3 Euro pro Person, max. 20 Teilnehmer. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.

» Um Anmeldung wird gebeten.

Samstag, 28. März 2026, 14:00 Uhr
Führung

Heimatmuseum Sputendorf

»Führung im Heimatmuseum Sputendorf« mit der Museumsleiterin Rosi Koch im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe »Besuch bei Berlins kleinen Nachbarn«.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Sputendorf ist ein Straßenangerdorf und seit 2001 ein Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf. Erste urkundliche Erwähnungen im Landbuch Karls IV. als »Sputelendorpp« gehen zurück in das Jahr 1375. Das Heimatmuseum ist in der ehemaligen Dorfschule, einem alten roten Backsteinbau, gegenüber der Kirche unterbracht. Dort werden seit 2015 Einblicke in das Dorfleben vorangegangener Jahrhunderte geboten. Gezeigt wird, wie in früheren Zeiten auf dem Land gelebt und gearbeitet wurde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen kleinen Dorfrundgang. Eintritts – und Führungsgebühr: 2 Euro pro Person, max. 25 Teilnehmer. Zur Stärkung steht das »Begegnungscafé« im Bürgerhaus Sputendorf gleich nebenan bereit, um uns mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.

» Um Anmeldung wird gebeten.