WissenschaftspreisVorstellung der Preisträger

Im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865 (VfdGB), wurde am 23. Januar 2020 im Festsaal des Roten Rathauses, der Wissenschaftspreis 2019 verliehen. Die Übergabe der Urkunden nahm Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Berliner Senats, vor.

Der Vorstand freute sich, nunmehr die beiden Preisträger des mit insgesamt 4.000 Euro ausgelobten zweiten Wissenschaftspreises zu präsentieren:

Prof. Paul Nolte von der Freien Universität Berlin (FU) und Dr. Hanno Hochmuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) für das Publikationsprojekt „Stadtgeschichte als Zeitgeschichte. Berlin im 20. Jahrhundert“. Dotation: 3.000 Euro.
Gewürdigt wird der Ansatz, junge Historikerinnen und Historiker mit anspruchsvollen Fragestellungen zur selbständigen Erforschung der Geschichte Berlins anzuregen und ihnen den Weg zur ersten wissenschaftlichen Publikation zu ebnen. Das Buch resultiert größtenteils aus dem Masterstudiengang „Public History“, den die FU und das ZZF gemeinsam anbieten. Beteiligt an der inzwischen veröffentlichten Publikation sind zwölf Autorinnen und Autoren mit ihren innovativen Studien zur jüngeren Berliner Stadtgeschichte.

Jan Herres für seine Masterarbeit „Das Berliner Zimmer. Entwicklungsgeschichte, Szenografie und Nutzungsaneignung eines polyvalenten Raumgelenks. Dotation: 1.000 Euro.

In seiner architekturgeschichtlichen Masterarbeit von 2015 wird der berühmte Terminus „Berliner Zimmer“ aufgegriffen, ein Phänomen der Berliner Wohnkultur von allgemeinem Interesse. Ihm gelingt eine wissenschaftlich sehr präzise baugeschichtliche und bautypologische Untersuchung seines Forschungsgegenstandes von den Anfängen bis in die gegenwärtige Diskussion um die bauliche Verdichtung der Stadträume.

Der VfdGB-Vorstand orientierte sich bei seiner Entscheidung an dem Votum der mit sechs renommierten Mitgliedern besetzten Jury: Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, Prof. Dr. Dorothee Haffner, Prof. Dr. Susanne Kähler, Dr. Wolfgang Krogel, Prof. Dr. Sandkühler, Prof. Dr. Ingrid Scheurmann.

Die Vergabe des VfdGB-Wissenschaftspreises wird dankenswerterweise gefördert durch ein Vermächtnis von Dr. Stefan Massante († 2015) und seiner Ehefrau Dr. Hanna Massante.

Mathias C. Tank
Pressesprecher

13.01.2020
Uns erreichte nachfolgende Mail von Dr. Manfred Bossow die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
Ich möchte Ihnen kurz das Fernstudium „Historische Stadt“ vorstellen und Sie zu einem Seminar einladen, das an dem Wochenende 20.-22.03.2020 in Berlin stattfindet. Der Bezug dafür, mich an Sie zu wenden, ergibt sich nicht nur aus dem Themenfeld, das sowohl von Ihrem altehrwürdigen Verein, als auch von unserem (seit 10 Jahren durchgeführten) weiterbildenden Angebot „beackert“ wird, sondern auch aus dem Umstand, dass sich Ihr Vorstandsmitglied Jörg Kluge auch in diesem Fernstudium engagiert. Zusammen mit Herrn Kluge, der wertvolle Vorschläge machte und Absprachen getroffen hat, entstand das beigefügte kompakte Programm. Es versucht dem im nächsten Jahr aktuellen Thema „Groß-Berlin“ zu entsprechen und ist besonders zeitgeschichtlich, sowie politik- und verwaltungswissenschaftlich orientiert.

Ich würde mich freuen, wenn Sie das Seminarangebot den Mitgliedern Ihres Vereins zur Kenntnis geben könnten. Eine Teilnahme wäre entgeltfrei, für weitere würde der in einer Gebührenordnung der Uni Lübeck vorgesehene Betrag von €95,- in Rechnung gestellt werden. (Möglicherweise kann das Angebot entgeltfreier Teilnahme noch erweitert werden – abhängig von der Gesamtsituation der Anmeldungen und den am Ende noch verfügbaren Plätzen.)

Interessiert Sie unser sonstiges Seminarangebot? Seminare stellen allerdings nur einen Baustein des Zertifikatsstudiums dar (der mir allerdings momentan am meisten Arbeit macht). Im Zentrum stehen 4 umfangreiche Module, die einen Zeitbedarf für die Be- und Verarbeitung sowie die jeweilige Absolvierung mit Hausarbeiten, Referaten u.a. von mindestens vier Semestern bedeuten. Bitte informieren Sie sich bei Bedarf unter www.fernstudium-historische-stadt.de. Selbstverständlich stehe ich Ihnen für Auskünfte zur Verfügung und würde mich über Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft, uns an dieser Stelle gegenüber Berliner Geschichtsinteressierten ein gewisses „Fenster“ zu öffnen, sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Manfred Bossow

www.fernstudium-historische-stadt.de  Facebook: Fernstudium „Historische Stadt“
Postadresse: Universität zu Lübeck, Fernstudium „Historische Stadt“, Schüsselbuden 30-32 (Posthof), 23552 Lübeck
Festnetztelefon:  0451/70984510. Darüber bin ich meist vormittags zu erreichen, und zwar Mo+Di+Fr, ansonsten unter Mobiltelefon 01577 7823024
Das Weiterbildenden Fernstudium ist dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck zugeordnet (ZKFL, Königstraße 42, 23552 Lübeck).

berlinhistoryapp28.06.2019
Entdecken Sie auch mit der berlinHistory.app die geschichtliche Vielfalt Berlins!

Die Spurensuche durch das alte Berlin ist reizvoll und spannend. Allerdings enden so manche Spuren im Nichts, weil vieles aus vergangener Zeit ausgelöscht wurde, oder es werden zusätzliche Informationen, Fotos, Filme, Karten gewünscht. Dann ist die berlinHistory.app sehr vorteilhaft: sie macht Geschichte sichtbar, sogar direkt vor Ort. Der Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865, ist Kooperationspartner der stetig wachsenden berlinHistory.app, die kostenlos und werbefrei über diesen Link herunterzuladen ist.
Mathias C. Tank, Pressesprecher

26.04.2019
Bildhauerei in BerlinWer schuf das Denkmal für Karl Klinke? Wo steht Galatée? Wie entstand der Märchenbrunnen? Aus was ist die Spiegelwand in Steglitz? bildhauerei-in-berlin.de beantwortet Fragen zu über 2000 Bildwerken im öffentlichen Raum Berlins, hilft sie zu finden und zeigt wie sie aussehen. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der HTW Berlin mit dem Verein für die Geschichte Berlins, gefördert durch das Senatsprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes ist eine umfangreiche Datenbank entstanden. Wir laden zum Erkunden ein!

Bildhauerei in Berlin, kurz BiB, ist die Informationsplattform zu plastischen und skulpturalen Werken der bildenden Kunst auf dem Gebiet des Landes Berlin.

01.04.2019
Ausschreibung des ’Wissenschaftspreis 2019 des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865’

Der Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, kurz: VfdGB, vergibt im Jahr 2019 zum zweiten Mal einen Wissenschaftspreis. Er ist mit maximal 4.000 Euro dotiert. Mit dem Wissenschaftspreis werden von Einzelnen oder in Gemeinschaft verfasste oder geplante Forschungsarbeiten oder Projekte jüngerer Wissenschaftler zur Berliner Geschichte ausgezeichnet - insbesondere aus den Bereichen Sozial- und Gesellschaftsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technikgeschichte. Besonders willkommen sind solche Projekte, in denen die europäischen und globalen Aspekte der Geschichte Berlins berücksichtigt und vermittelt werden.