Berlin, 19.2.2022

Sehr geehrter Herr Senator Lederer,

vor vier Wochen informierten Sie die Öffentlichkeit persönlich über einen wahrhaft sensationellen Fund bei den archäologischen Grabungen am Molkenmarkt: einen auf den ersten Blick völlig intakten mittelalterlichen Bohlenweg. Dieser war zum Zeitpunkt seiner Präsentation zwar nicht vollständig freigelegt, aber doch bereits in seinen Dimensionen und seiner historischen Bedeutung erahnbar. Offensichtlich handelt es sich bei diesem einzigartigen Fund um eine integrale Struktur der noch jungen Doppelstadt Berlin und Cölln, bestens dazu geeignet die Erkenntnisse aus Grabungen an anderer historischer Stelle unserer Stadt – etwa am Petriplatz – eindrucksvoll zu ergänzen und zu bereichern. Für eine Stadt wie Berlin, in der sichtbare Spuren aus dem Mittelalter außerordentlich rar sind, stellt dieser Fund eine wirkliche Sensation dar. Nicht von ungefähr hat sein Bekanntwerden ein weit über die Stadtgrenzen hinaus reichendes öffentliches Interesse ausgelöst. Umso unfassbarer und schockierender erscheint die unmittelbar auf die allgemeine Begeisterung folgende Zerstörung dieses einzigartigen Fundkomplexes. Für vollkommen inakzeptabel erachten wir in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass diese Entscheidung der obersten Denkmalschutzbehörde zu keinem Zeitpunkt öffentlich zur Diskussion gestellt wurde, um zu eruieren, ob es innovative Möglichkeiten für einen Denkmalerhalt gegeben hätte. Die Zerstörung eines Denkmals ist der letzte aller Schritte und sollte erst nach Ausschöpfung sämtlicher Optionen und ausführlicher interdisziplinärer Beratung in Betracht gezogen werden!

Zersägter Bohlenweg

Foto: zersägter Bohlenweg (CR = VfdGB)

 

Als Mitglieder des Vorstands des ältesten Berliner Geschichtsvereins haben wir einige Fragen:

  • Warum die Eile?
    Es stellt keine Seltenheit in der Geschichte von Denkmalpflege und Archäologie dar, dass Objekte ungeachtet ihrer historischen oder kunsthistorischen Bedeutung nicht in situ belassen werden können. Konsens herrschte in solchen Fällen bis dato stets darüber, dass die fraglichen Objekte vor einer Translozierung und eventuellen Musealisierung so ausführlich und genau wie zeitgemäß möglich dokumentiert werden. Dieses fachliche Credo ist im Fall des so bedeutenden Bohlenwegs unserer Auffassung nach auf fahrlässigste Weise verletzt worden: Weder können innerhalb von vier Wochen die für die Ermittlung der historischen Bedeutung des Denkmals unerlässlichen interdisziplinären Untersuchungen in erschöpfender Art und Weise durchgeführt worden sein noch die bei einem über Jahrhunderte unberührt ebliebenen Bodendenkmal notwendigen naturwissenschaftlichen (biologischen,chemischen) Analysen. Das übereilte Zersägen des Denkmals widerspricht nicht nur dem fachlichen Selbstverständnis von Archäologie und Denkmalpflege, demzufolge ganzheitliches Bewahren und Konservieren im Vordergrund der Betrachtung steht, sondern auch dem subjektiven Geschichtsbewusstsein.
  • Warum wurde dieses einzigartige Zeugnis handstreichartig zerstört?
    Offenkundig ist eine komplette Freilegung des Bohlenwegs niemals angestrebt worden und so wurde ein unbekanntes Ganzes noch vor der genauen Kenntnisnahme seiner historischen Struktur brutal zersägt und damit als historisches Zeugnis in seiner überlieferten Unversehrtheit irreversibel beschädigt. Aus der Presse war zu erfahren, dass die Verlegung von Leitungen dafür den Grund abgibt – ein aus unserer Sicht kaum tragfähiges Argument, denn es müsste in einer hochtechnisierten Gesellschaft wie der unsrigen doch möglich sein, alternative Lösungen zu finden undumzusetzen. Ferner sieht das Denkmalschutzgesetz durchaus vor, ein öffentliches Erhaltungsinteresse höher zu gewichten als ein privates Interesse an raschem Baufortschritt. Die Zerstörung des Bohlenwegs hat das in den letzten Jahren gewachsene Vertrauen der Berliner Öffentlichkeit in den staatlich verantworteten Denkmalschutz nachhaltig beschädigt. Man fragt sich, wie das Landesdenkmalamt als Aufsichtsbehörde jemals wieder von einem Bauherrn den Erhalt eines Denkmals fordern kann, wenn es selbst in der geschilderten Art und Weise an historischen Schlüsselstellen handelt.
  • Was geschieht mit den entnommenen Bohlenteilen?
    Von Seiten des Landesdenkmalamtes war zu hören, dass der Öffentlichkeit nach Abschluss der Bauarbeiten am Molkenmarkt ein Fenster in die Geschichte geboten werden soll – eine kläglich erscheinende Kompensation für den Verlust dieses Denkmals. Was, fragen wir uns als Freundinnen und Freunde der Berliner Geschichte, können die herausgesägten Teile des Denkmals in einer späteren, möglicherweise musealisierten Form überhaupt noch aussagen? Was für ein Bild vermitteln sie über ein bis jetzt noch nicht zur Gänze bekanntes Objekt? Oder sollen die entnommenen Holzstücke den hilflosen Umgang mit einem der wichtigsten Bodenfunde des Jahres 2022 dokumentieren?
  • Warum ist die Entscheidung ohne Partizipation getroffen worden?
    Sie haben sich bereits in Ihrer letzten Amtszeit immer wieder stark gemacht für die Implementierung von Partizipationsformen und in Ihren Verlautbarungen der kulturellen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern großes Gewicht beigemessen. Wieso konnte dann ein so gravierender Eingriff in eines der bedeutendsten Denkmale unserer Stadt ohne jegliche Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden?
    Warum sind die Expertise und das Interesse der Vielen in diesem so gewichtigen Fall nicht relevant?

Offenkundig sind am Molkenmarkt radikal und umgehend Fakten geschaffen worden – und dies im Einvernehmen mit der Landesarchäologie und der Denkmalpflege, aber entgegen deren ureigensten Aufgaben und Belangen. Gegen dieses autokratische Vorgehen möchten wir hiermit im Interesse der Bewahrung des vielschichtigen Erbes unserer Stadt auf das Entschiedenste protestieren. Heute sollte doch Konsens darüber bestehen, das Votum der demokratischen Stadtgesellschaft zugunsten der Bewahrung von Denkmalen nicht eilfertig Einzelinteressen unterzuordnen! Denkmale gehören allen Bürgern und die Entdeckung eines Denkmals inkludiert nicht das Recht auf dessen Zerstörung!

Für den Vorstand des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865: Dr. Manfred Uhlitz (Vorsitzender), Prof. Dr. Susanne Kähler (1. Stellvertretende Vorsitzende), Dr. Wolfgang G. Krogel (2. Stellvertretender Vorsitzender), Dr. Dietmar Peitsch (Schriftführer), Prof. Dr. Dr.h.c. Wolfgang Pfaffenberger (Schatzmeister), Regina Preuß (Stellvertretende Schatzmeisterin sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer: Dr. Johannes Fülberth, Dipl.-Betriebswirt Jörg Kluge,Professor Dr. Thomas Sandkühler, Professor Dr. Ingrid Scheurmann, Lothar Semmel, Mathias C. Tank, Doris Tüsselmann

01.06.2021

Mutige Fotografin Mi A 1163Foto rechts: Inventar-Nummer des VfdGB: Mi-A 1183: Mutige Fotografin auf dem Turm des Stadthauses vor der Fertigstellung 1911

Vor etwa zwei Jahren berichtete ich an dieser Stelle (Mitteilungen 4/2019) über die Anfänge unseres Digitalisierungs-Projekts, das wir am 25. März 2019 begonnen haben. Nach vier Monaten war ich damals bei etwa 1 000 Eingaben angekommen, und ich wandte mich mit meinem damaligen Bericht auch mit einem Aufruf zur tatkräftigen Unterstützung an Sie. Mit Melanie Simons und Bernd Engelke meldeten sich schnell zwei weitere Foto-Enthusiasten, und nach einigen Proberunden gingen wir gemeinsam an die Fortsetzung. Aus zunächst geschätzt 10 000 im Archiv vorhandenen Abbildungen aus Mitte sind inzwischen weit über 13 000 eingegebene Archivalien geworden. Da sich trotzdem noch große Lücken bei den wichtigsten Gebäuden und Straßenansichten auftaten, habe ich mich entschlossen, meine eigene Foto- und Ansichtskartensammlung von Berlin-Mitte gleich noch mit hinzuzugeben, so dass wir am Ende dieses Jahres bei ungefähr 15 000 Digitalisaten angekommen sein werden.

Nach Beginn der Coronavirus-Pandemie zerlegten wir die Arbeitsprozesse in die Schritte „Scannen“, „Zuordnen und Katalogisieren“ und „Eingabe in das Verwaltungsprogramm“ und zogen uns mit den Materialien ins Home-Office zurück. Das beschleunigte den Aufbau des Archivs erheblich, da uns die Lockdown-Phasen über viele Monate immer wieder an die häuslichen Schreibtische zwangen. Und so gelang das, was vorher unerreichbar schien: Alle Dokumente, Fotografien, Ansichtskarten und Reproduktionen aus dem Ortsteil Mitte, die Martin Mende und seine Vorgänger über Jahrzehnte zusammengetragen hatten, lagern nun auf unseren Festplatten und warten mit einer bedienungsfreundlichen Anwendersoftware auf interessierte Betrachter und Benutzer. Allein der Bildbestand umfasst inzwischen mehr als 20 Gigabyte.

Nach fast zweieinhalb Jahren Arbeit laden wir jetzt alle Mitglieder unseres Vereins ein, mit dem digitalen Fotoarchiv zu arbeiten und nach seltenen Ansichten zu suchen. Urheberrechtliche Beschränkungen lassen es leider nicht zu, Ihnen das digitale Fotoarchiv frei im Netz zugänglich zu machen. So sind zwar tausende unserer Fotos gemeinfrei und einer Veröffentlichung stünde nichts im Wege, aber genauso viele stammen auch aus den letzten 50 Jahren, und ihre Schöpfer sind namentlich bekannt. Ein Beispiel zur Illustration: 2010 haben wir zahlreiche Fotografien, Dias und auf CD-ROM digitalisierte Aufnahmen des aufgelösten Luisenstädtischen Bildungsvereins (LBV) übereignet bekommen. Allein für den Ortsteil Mitte sind das 3 937 Digitalisate, deren Veröffentlichungsrechte aber bei den damals für den LBV tätigen Hobby- und Profifotografen liegen. Diese Aufnahmen stammen alle aus den 1990er Jahren und dokumentieren in anschaulicher Weise den Zustand vieler Straßen und Gebäude in den Nachwendejahren. Sie haben heute, 30 Jahre später, bereits historischen Wert. Wir haben sie inzwischen alle in unsere digitale Fotodatenbank eingegeben.

Nun haben wir uns für Sie aber einen Service einfallen lassen, der Ihnen auch zu Hause einen Einblick in das riesige Konvolut verschafft. Wir haben die gesamte Datenbank Mitte in ein webkompatibles Format konvertiert und auf sieben Datenfelder verkürzt. Auf der Webseite unseres Vereins können Sie die Datenbank durchsuchen und beliebig sortieren. Einziges Manko: Es fehlen die Fotos. Diese können Sie aber dann in unserem Archiv auf einem großen Monitor einsehen. Hier müssten Sie mit mir einen Termin im Fotoarchiv ausmachen. Ich bin Ihnen dann bei der Suche und dem Umgang mit dem Programm behilflich. Sollten die Archivalien keine erkennbaren Urheberrechtsbeschränkungen haben, dürfen Sie die digitale Kopie auf einem mitgebrachten USB-Stick gleich mit nach Hause nehmen.

Während ich in diesem und vermutlich auch noch im nächsten Jahr mit der Eingabe von weiteren Abbildungen aus Mitte zu tun haben werde, arbeiten Melanie Simons und Bernd Engelke schon an anderen Ortsteilen. Melanie Simons beschäftigt sich bereits intensiv mit ihrem ‚Lieblingsbezirk‘ Prenzlauer Berg, und Bernd Engelke wird unsere zahlreichen Archivalien zu den Ortsteilen Tiergarten, Moabit und Hansaviertel eingeben. Das wird sicherlich auch zwei Jahre in Anspruch nehmen. Ich werde die Arbeit dann im nächsten Jahr mit Wedding und Gesundbrunnen fortsetzen.
Da Berlin aber aus 98 Ortsteilen in den zwölf Bezirken besteht, liegt noch Arbeit für mehrere Archivar-Generationen vor uns. Wir suchen jetzt schon ein(e) Interessent(in) für die weiteren zentralen Ortsteile Friedrichshain und Kreuzberg. Möglichst jemand, der sich dort auskennt und vielleicht schon eine eigene Fotosammlung aus diesem Bezirk hat. Zusammen mit unseren Archivalien könnten sie digitalisiert und später dann den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Ein paar Stunden Einarbeitung mit Scanner, Laptop (PC) und Software wären nötig, und dann könnte es losgehen. Das Schöne daran: Man kann die Eingaben auf einem 128 GB USB-Stick (den stiftet der Verein) zu Hause auf dem eigenen Gerät machen. Materialien werden im Archiv abgeholt und nach Eingabe gegen neue Materialien ausgetauscht. Was man braucht, ist Spaß am Einscannen, Interesse am Zuordnen der Abbildungen und Lust zum Eingeben in das Archivprogramm und natürlich Zeit. Aber die kann man sich immerhin selbst einteilen. Ich hoffe, ich habe Ihnen etwas Lust auf unser digitales Fotoarchiv gemacht. Sie werden sich wundern, welche Kostbarkeiten bei uns schlummern. Viele Aufnahmen sind Unikate, die Sie noch nie gesehen haben dürften!

MI F261 - Blick von der Inselbrücke entlang des Spreekanals mit der Friedrichsgracht

Sollten Sie an einem Thema oder Projekt zu Berlin-Mitte arbeiten und Abbildungen bestimmter Straßen oder Gebäude suchen, schicken Sie uns einfach eine Suchliste. Nicht alles ist mit der Excel-Liste leicht auffindbar, mit unserer Software aber schon.

Beenden wir unseren Bericht über das Bildarchiv Mitte mit einer Reproduktion einer schönen Aufnahme von 1905 mit einem Blick von der Inselbrücke entlang des Spreekanals mit der Friedrichsgracht auf der rechten und Neu-Kölln am Wasser auf der linken Seite. In der Bildmitte quert die Roßstraßenbrücke den Kanal, in der Ferne grüßen die Häuser von Spindlers Hof an der Wallstraße. Inventar-Nummer des VfdGB: Mi-F 261.

 

Lothar Semmel
Leiter des digitalen Fotoarchivs des VfdGB
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

19.03.2021

Die Web-Seiten des Vereins für die Geschichte Berlins e.V. bieten eine Fülle wissenswerter Informationen – aktuell zudem ein neues digitales Medien-Portal: Unsere Mediathek!
Das gesellschaftliche Leben ist seit einem Jahr deutlich eingeschränkt. Die persönlichen Begegnungen anlässlich unserer beliebten Veranstaltungen und Vorträge durften seither nicht mehr stattfinden. Für den VfdGB-Vorstand ein besonderer Grund, seine erfolgreiche Kulturarbeit zur Erforschung der Stadtgeschichte durch eine Mediathek zu ergänzen, in die sich gerne sämtliche Mitglieder mit interessanten Ideen, aber auch mit ihrer eigenen Geschichte oder die ihrer Eltern und Großeltern einbringen sollten.

5. 9. 2020

Im Juni 2020 feierte unser langjähriges Mitglied Gertrud Bayer ihren 100. Geburtstag! Zu diesem freudigen Ereignis wollten wir - selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygienevorschriften - Frau Bayer persönlich unsere Glückwünsche überbringen. Die gebürtige Berlinerin erzählte bei dieser Gelegenheit aus ihrem Leben in und mit Berlin.

Nach einer Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin bildete sie sich zur Kauffrau in einer Polstermöbelfabrik weiter. Während des Krieges übernahm sie, da ihr Vorgesetzter eingezogen worden war, die kaufmännische Leitung des Betriebes in der Kommandantenstraße.

Dort befand sie sich auch am 23. Februar 1945, als ein verheerender Luftangriff die unmittelbare Umgebung weitgehend zerstörte. Durch einen Feuersturm machte Frau Bayer sich zu Fuß auf den Weg zu ihren Angehörigen. Die Hitze verursachte derart starke Luftbewegungen, dass sie sich an einer Straßenlaterne festhalten musste, um nicht in das Feuer gezogen zu werden. Über den Spittelmarkt durch die Scharrenstraße wanderte die damals 25jährige zunächst zum Ostbahnhof, um ihrem späteren Mann, der dort als Polizist im Dienst war, ihr Überleben zu berichten. Von dort aus zog sie weiter in Richtung Friedrichshain, um nach ihren Eltern zu suchen, die sie glücklicherweise lebend vorfand. Durch die Luftangriffe waren Ausgebombte allerdings ständig zum Umziehen gezwungen, so dass die Suche einige Tage dauerte.

4. 9. 2020

Lutz Röhrig

 lortzing club2

Bauherrin des Gebäudes, das den Namen Lortzingclub trägt, war Hertha Bartel, welche das Grundstück an der Lichtenrader Lortzingstraße im Jahr 1937 zum Zweck der Errichtung eines privaten Wohnhauses erworben hatte. Auf Grund des Berufsstandes ihres Mannes Paul Bartel – er war leitender Ingenieur der NS – Organisation Todt und hier zuständig für den Autobahnbau – war jedoch auch die Errichtung von Büro- und Repräsentationsräumen vorgesehen. Hierzu gehörten eine doppelständige Garage und ein großes Schwimmbecken im Garten des Hauses. Die offenbar vorhandene Kenntnis von den weiteren Absichten des NS – Regimes sorgten dafür, dass eine aufwendige Luftschutzanlage mit doppelter Gasschleuse und einer besonders verstärkten Massivdecke im Kellerbereich mit eingeplant und ausgeführt wurde. Errichtet wurde das Gebäude in der Zeit von Juli 1938 bis Frühjahr 1939 von dem Architekten Heinrich Sander.