Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Mittwoch, 23. September 2020, 19:00 Uhr
Filmprogramm

Metropole über Nacht – Jubiläumsjahr Groß-Berlin 1920-2020

„Metropole über Nacht – Jubiläumsjahr Groß-Berlin 1920-2020“, Filmprogramm: „Zwei Städte Berlin“, organisatorisch betreut von Christine Kisorsy, Fotografin, Dokumentarin, Kuratorin.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Mit dem Groß-Berlin-Gesetz wird der Mythos der Weltstadt Berlin geboren. Ein Filmprogramm zeigt Szenen des Alltagslebens, Stadtansichten vom Werden der Metropole und einer Stadt im Wandel. Zwei Städte, die nebeneinander existieren: Das alte, historische und das moderne, aufstrebende Berlin. Eintritt frei.

Aufgrund der Hygienevorschriften der ZLB steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung - Einlass nur nach bestätigter Anmeldung.

Anmeldung per Mail bei Jörg Kluge: Kluge@DieGeschichteBerlins.de.

Freitag, 11. September 2020, 17:00 Uhr
Führung

Friedhof Lichterfelde

Herr Wolfgang Holtz führt uns zu dem auf der Grenze zwischen Lichterfelde und Lankwitz gelegenen Friedhof in der Lange Straße, Kiesstraße auf dem wir u.a. das Ehrengrab für den Erfinder, Ingenieur und Flugpionier Otto Lilienthal besuchen werden. Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für die historischen Friedhöfe und Kirchhöfe Berlins e.V.

Link zu Google-MapsFriedhof Lankwitz, 12209 Berlin, Lange Straße 8 – 9

Ich hoffe, dass Sie diese Einladung zu einer Führung am 1.09.2020, 17.00 Uhr bei guter Gesundheit erreicht und würde mich natürlich sehr freuen, Sie nach so langer Zeit wieder zu sehen!

Bitte teilen Sie mir per E-mail oder telefonisch (030 - 811 73 44) mit, ob Sie uns begleiten.

Viele herzlichen Grüße

Ihre Doris Tüsselmann

Mittwoch, 17. Juni 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Geschichte des Siemens Unternehmensarchivs – Gedächtnis der Siemens AG

Vortrag mit Bildern von Dr. Claudia Salchow, Leiterin des Siemens Historical Institute.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

„Ich halte es der Ordnung wegen für nötig, dass an einer Zentralstelle das Wesentliche sich sammelt und dort mit leichter Mühe eingesehen und bearbeitet werden kann“, äußerte Wilhelm von Siemens – zweiter Sohn Werner von Siemens‘ – zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese „Zentralstelle“, das Siemens-Unternehmensarchiv, wurde 1907 gegründet. Heute umfassen die Bestände des zweitältesten Unternehmensarchivs Deutschlands mehr als 10 000 laufende Meter Schriftgut, über eine Million Fotos und rund 8 000 Filme, hinzu kommen eine Bibliothek und eine umfangreiche Sammlung historischer Exponate. Der Vortrag thematisiert anhand ausgewählter Archivalien die Geschichte dieser unternehmensinternen Institution, die als das Gedächtnis der Siemens AG bezeichnet werden kann, und gibt einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Archivs.

Eintritt frei. Gäste willkommen!

Samstag, 30. Mai 2020, 13:00 Uhr
Führung

Alt Köpenick. Altstadt, Hauptmann von Köpenick, die Sieben Weltwunder von Köpenick u.a.

Unser Mitglied Clemens Samitz führt uns durch Alt Köpenik. Ursprünglich sollte die Führung am 23. Mail stattfinden. Grund ist das nach der Sechsten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2 Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Senats vom 7.Mai 2020 § 5 Besondere Arten von Gewerbe-und Kulturbetrieben und besondere Hygieneregeln gelten. ...Rundgänge und Führungen im Freien dürfen ab dem 25.Mai 2020 unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und Hygienevorgaben angeboten werden.

Link zu Google-MapsTreffpunkt: Alt Köpenick an der Haltestelle Rathaus Köpenick, 12555 Berlin, Alt-Köpenick 21

Nur Wenigen dürfte bekannt sein, dass Köpenick noch bis 1920 eine eigenständige Stadt war, bevor diese nach Berlin eingemeindet wurde und dass Köpenick nicht nur auf eine große, sondern auch auf eine interessante Vergangenheit zurückblicken kann. Treffpunkt: 13 Uhr, Alt Köpenick an der Haltestelle Rathaus Köpenick S 3 bis Köpenick, dann Schienenersatzverkehr für die Tram oder Bus 164, oder S-Bahnhof Adlershof, dann Tram 61, 63 oder Bus 164 bis Schlossplatz Köpenick.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erfolgt aus statistischen Gründen bei Jörg Kluge Kluge@diegeschichteberlins.de, Mobil: 0171 306 5760.

Rückblick zur Veranstaltung von Jörg Kluge [PDF, 2,5 MB]

Mittwoch, 13. Mai 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Die Geschichte der Privatbankiers von Mendelssohn & Co. (1795-1938)

Vortrag mit Bildern des Historikers Dr. Sebastian Panwitz.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Es gibt kaum einen Bereich der Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, in dem die Familie Mendelssohn im 19. und frühen 20. Jahrhundert nicht relevante oder herausragende Beiträge leistete. Das Rückgrat der Familie bei den meisten ihrer Aktivitäten war die Familienbank. Gegründet im Jahr 1795 stieg sie im Verlauf des 19. Jahrhunderts zur wichtigsten deutschen Privatbank auf und behielt diese Position bis zum erzwungenen Ende durch den NS-Staat. Die Mendelssohn-Bankiers waren allerdings nicht nur aktiv und innovativ auf den Gebieten Finanzen, Wirtschaft und Handel. Sie betätigten sich ebenso als Musiker, Weinbauern und Lokalpolitiker, vor allem aber als Förderer und Mäzene, unter anderem in den Bereichen Wissenschaft, Kultur sowie Kranken- und Armenfürsorge. Die Mendelssohns bewiesen, dass sich Bankwesen und Ethik erfolgreich verbinden lassen!

Eintritt frei. Gäste willkommen!

Donnerstag, 07. Mai 2020, 18:00 Uhr
Vortrags- und Diskussionsabend

Abgesagt: Ungarn und die Deutsche Einheit 1989/90

Vortrags- und Diskussionsabend in der Botschaft von Ungarn, moderiert von Enrico Seewald, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin.

Link zu Google-MapsBotschaft von Ungarn, 10117 Berlin, Unter den Linden 76

Ungarn hatte maßgebliche Bedeutung für das Ende des SED-Regimes in der DDR und die Wiedervereinigung Deutschlands. Vorgesehen ist ein Gespräch mit dem ungarischen Botschafter, S.E. Dr. Peter Györkös und weiteren Zeitzeugen über die seinerzeit umwälzenden Ereignisse. Anmeldungen bei Dirk Pinnow unter pinnow@diegeschichteberlins.de – bitte unter Benennung der vollständigen Namen.
Mittwoch, 29. April 2020, 20:00 Uhr
Podiumsdiskussion

Abgesagt: Groß-Berlin entsteht

Veranstaltung abgesagt: Aufgrund der Corona-Pandemie finden bis zum 17.05.20 keine Veranstaltungen in der Urania statt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Elsengold Verlag.

Link zu Google-MapsUrania Berlin, 10787 Berlin, An der Urania 17

Im Jahr 2020 feiert Berlin ein buchstäblich großes Jubiläum: Durch das Groß-Berlin-Gesetz von 1920 wurden zahlreiche Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke eingemeindet. Das Stadtgebiet vergrößerte sich um gut 800 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl verdoppelte sich auf knapp vier Millionen. Damit war Berlin sowohl von der Fläche als auch von der Bevölkerungszahl her eine der größten Städte der Welt zur damaligen Zeit. Die neuen Stadtgrenzen haben im Wesentlichen bis heute Bestand. Die Janaur-Ausgabe der Zeitschrift „Berliner  Geschichte“ widmet sich dem Thema „Groß-Berlin entsteht“. Die Autoren schildern den politischen Streit um den ursprünglichen Gesetzentwurf, die Rolle des Oberbürgermeisters Adolf Wermuth, die grassierende Inflation und die sprühende Kultur der Berliner 20er-Jahre. Es diskutieren: Professor Dr. Felix Escher, Dr. Andreas Splanemann, Dr. Jürgen Wetzel, Dr. Kai-Uwe Merz.

Für Vereinsmitglieder gilt ein ermäßigter Eintritt von 5,50 € pro Person. Als Nachweis bitte die Mitteilungen mitbringen.

Mittwoch, 22. April 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Berliner Wohnungsbaugenossenschaften im Wandel der Zeit

Vortrag von Dr. Barbara König, Geschäftsführerin des Genossenschaftsforums e.V.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Seit mehr als 130 Jahren sorgen Genossenschaften in Berlin und Umgebung für sichere und gute Wohnversorgung ihrer Mitglieder. Neben der Bezahlbarkeit und der Qualität des Wohnraums beinhaltet die Mitgliederorientierung immer auch Angebote für das Leben in der Gemeinschaft. Vielfach entstanden über die Jahrzehnte vorbildliche städtebauliche und architektonische Lösungen, die modellhaft auf das Quartier ausstrahlen. So kann die Tradition des genossenschaftlichen Bauens auch als Geschichte der Progression auf dem Wohnungsmarkt gesehen werden: Von den Anfängen in der Kaiserzeit, über die Reformsiedlungen der Weimarer Republik, den pragmatischen Lösungen der Nachkriegsjahre bis zur Wiederbesinnung auf genossenschaftliche Kernwerte in jüngerer Vergangenheit.

Eintritt frei. Gäste willkommen!

Montag, 30. März 2020, 18:30 Uhr
Absage - Ordentliche Mitgliederversammlung

Jahreshauptversammlung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865

Anschließend Vortrag des Preisträgers unseres Wissenschaftspreises, der beim Neujahrsempfang am 23. Januar 2020 vergeben wurde.

Link zu Google-MapsBerliner Rathaus, Ferdinand-Friedensburg-Saal (Raum 338), 3. Geschoss, Eingang Jüdenstraße, 10178 Berlin, Jüdenstraße

***Aufgrund der aktuellen Lage zu Covid-19 werden alle Veranstaltungen bis einschließlich Ostern abgesagt. Ersatztermine können z.Z. noch nicht benannt werden.***

Ordentliche Mitgliederversammlung

Tagesordnung:

1. Entgegennahme
a) des Tätigkeitsberichts
b) des Kassenberichts
c) des Bibliotheksberichts
2. Bericht
a) der Kassenprüfer
b) Bibliotheksprüfer
3. Aussprache
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen zum Vorstand
6. Verschiedenes

Anschließend Vortrag

Samstag, 28. März 2020, 10:00 Uhr
Absage - Kiezspaziergang

Historischer Kiezspaziergang zu den Hidden Champions in der Roedernallee

Eine Erkundung der Spuren Berliner Industriekultur mit Björn Berghausen M.A., Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. (BBWA).

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

***Aufgrund der aktuellen Lage zu Covid-19 werden alle Veranstaltungen bis einschließlich Ostern abgesagt. Ersatztermine können z.Z. noch nicht benannt werden.***

Die Roedernallee wurde nach Siegfried Graf von Roedern benannt, der sich als Landrat des damaligen Kreises Niederbarnim insbesondere um den Ausbau der Infrastruktur der nördlich Berlins gelegenen Landgemeinden verdient machte. Nachdem es für Industriebetriebe innerhalb Berlins eng wurde, siedelten sich vor allem mittelständische Betriebe um 1900 entlang dieser nach Oranienburg führenden Chaussee an. Die von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt erfolgreich am Markt agierenden Unternehmen würde man heute als Hidden Champions bezeichnen. Dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee bietet ein spannendes Nebeneinander von Historie und gegenwärtiger Industriekultur.

Max. 25 Personen. Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten: Pinnow@DieGeschichteBerlins.de.