Rückblick
Friedrichshagen – Vom Kolonisten-Dorf zum Zehlendorf des Ostens
S-Bahnhof-Bahn S3 Friedrichshagen (S 3), Ausgang Schöneicher Straße, 12587 Berlin, Schöneicher Straße
Um 1750 beauftragte Friedrich II. den Kriegs- und Domänenrat Johann Friedrich Pfeiffer an geeigneten Plätzen in der Umgebung Berlins Kolonisten-Dörfer neu zu gründen. Pfeiffer machte einige Ansetzungsgebiete ausfindig und richtete nicht weniger als 105 Siedlungen mit 1 763 Familien ein. Dazu gehörte auch Friedrichshagen am Ausfluss der Spree aus dem Müggelsee.
Gäste willkommen! Treff: S-Bahnhof-Bahn S3 Friedrichshagen (S 3), Ausgang Schöneicher Straße, Anmeldung per Mail bei Clemens Samietz erbeten: c.samietz@gmx.de.
Im Schatten der Siegessäule - Walter Benjamins Erinnerungen an seine Berliner Kindheit um 1900
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Walter Benjamins Buch Berliner Kindheit um Neunzehnhundert wurde postum veröffentlicht. Das Werk ist eine Sammlung von autobiografischen Essays, in denen Benjamin seine Kindheitserinnerungen an das Berlin des späten 19.Jahrhunderts reflektiert. Durch seine feinfühlige und poetische Beschreibung der Straßen, Plätze und Menschen vermittelt Benjamin ein lebhaftes Bild Berlins zu jener Zeit. In dem reich bebilderten Vortrag wird die deutsche Geschichte von 1850 bis 1950 aufgezeigt.
Gäste willkommen! Eintritt frei!
Film: Der tapfere Schulschwänzer
Stadtteilzentrum Kreativhaus, 10107 Berlin, Fischerinsel 3
In der gemütlichen Atmosphäre des Kino- und Theatersaals werden Claudia Melisch und Lothar Semmel einen beliebten DDR-Kinderfilm vorstellen und ausgewählte Szenen moderieren. Wir wollen uns mit den Teilnehmern über die Berlin-Aufnahmen im Film austauschen und die Film-Präsentation mit einer Abschlussdiskussion ausklingen lassen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Kreativhaus auf der Fischerinsel 3, 10179 Berlin-Mitte stattfinden, im dortigen Kino- und Theatersaal. Dieser Raum liegt im Erdgeschoss und ist barrierefrei zugänglich. Da die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de. U 2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Historische Stadterkundung in Bernau bei Berlin
Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!
Am 3. September 2011 eröffneten wir mit einem Sommerausflug nach Bernau die Veranstaltungsreihe „Besuch bei Berlins kleinen Nachbarn“ und bieten nun angesichts der interessierten Nachfrage diese Veranstaltung nochmals an. Wir besuchen u.a. die Museen „Steintor" sowie „Henkerhaus" und entdecken entlang der Stadtmauer einige historische Besonderheiten unter Führung des Museums Bernau.
Vor oder nach der Führung besteht je nach eigenem Geschmack die Möglichkeit, in eine der Traditions-Gaststätten in der Altstadt – z.B. „Gasthaus Leiterwagen", „Ratskeller Bernau“ oder „Zum Zicken-Schulze" – einzukehren. Eintrittsgebühren für die beiden Museen: 6 Euro (ermäßigt 3 Euro) pro Person. Der Verein übernimmt die Führungsgebühr. Maximal 25 Personen.
Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow per Mail erbeten: dirk@pinnow.com.
Die Königskammern des Berliner Schlosses 1787–1789 - eine Spitzenleistung des deutschen Frühklassizismus
Rathaus Schöneberg, 1. OG, Kennedy-Saal, 10825 Berlin, John-F.-Kennedy-Platz
Echte Berliner – Vom Lebensmut in der Großstadt 1881 bis 1924
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Berlin um 1900, das ist die Millionenstadt und das Weltstadtdröhnen, das Elend der Mietskasernen und der Glanz der Mitte und des neuen Westens. Wie können Menschen hier existieren, wie erleben sie ihre Kindheit, wie gehen sie ins Leben hinein, erlernen Berufe und gründen Familien?
Gäste willkommen! Eintritt frei!
Böhmen in Berlin - Spuren im Stadtgebiet
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Es gibt urbane Besonderheiten in Berlin, die sind mit der städtebaulichen Entwicklung und der Gesellschaftsgeschichte der Stadt so verwachsen, dass sie eigentlich keiner Rede mehr bedürfen. Das gilt für die Böhmen, die im Nachklang der europäischen Religionskriege und der Gegenreformation Zuflucht in ihren Nachbarländern suchten und als evangelische Exulanten auch in Preußen Aufnahme fanden. Mit den umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen Mitte der 1980er-Jahre wurde das Kleinod Böhmisch-Rixdorf mitten in Neukölln wie ein Exotikum gehoben, publiziert und populär. Seit diesen 40 Jahren haben sich die Betrachtungen auf die Stadtgeschichte Berlins derart verschoben, dass es lohnt, die Auswirkungen von kultureller Migration in Europa näher zu untersuchen.
Gäste willkommen! Eintritt frei
Durch Berlins Nordwesten im 19. Jahrhundert
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Wir wandern anhand von zeitgenössischen Gemälden und Lithografien von der langen Brücke durch die Königsstraße, vorbei am alten Berliner Rathaus zum Alexanderplatz. Von dort setzten wir die Erkundung durch den Hohen Steinweg zum neuen Markt mit der Marienkirche fort. Anhand des "Blick vom Turm der Marienkirche", einem Werk von Franz Alexander Borchel aus dem Jahr 1855, schauen wir nach Westen über die Stadt Berlin. Dabei wird die Geschichte der Gebäude und ihrer ehemaligen Bewohner anschaulich dargestellt, ergänzt um die eine oder andere Anekdote.
Gäste willkommen! Eintritt frei!
Die Spur führt nach Berlin, Frantisek Cap, 1952
Kleiner Säulensaalder der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Der Film spielt in der noch ungeteilten Stadt unter Viermächte-Verwaltung. Die Polizei versucht einer Geldfälscher-Bande auf die Spur zu kommen. Die Geschichte beginnt mit einem kaltblütigen Mord auf dem Funkturm, gefolgt von einer wilden Verfolgungsfahrt durch die West-Berliner City. Beeindruckende Sequenzen aus West-Berlin und dem noch in Trümmern liegenden Tiergartenviertel werden gezeigt.
Dramatischer Höhepunkt ist das Finale in den Katakomben der Reichstagruine, für das die Filmgesellschaft CCC von Artur Brauner eine Drehgenehmigung bekam. Unser neues Vortragsformat soll einmal im Quartal stattfinden und sich besonders an filminteressierte Mitglieder wenden. Beachten Sie dazu auch den Artikel in diesem Mitteilungsheft.
In gemütlicher Atmosphäre werden Claudia Melisch und Lothar Semmel die Filme vorstellen und ausgewählte Szenen moderieren. Wir wollen mit den Teilnehmern diskutieren und die Film-Präsentation mit einem gemeinsamen Meinungs-Austausch abschließen.
Da die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de
Berliner U-Bahn-Museum
Ehemaliges Stellwerk Olympia-Stadion, 14053 Berlin, Rossitter Weg 1
Das ehemalige Stellwerk Olympia-Stadion war von 1931 bis 1983 das größte seiner Bauart in Europa. Dort wird heute die Berliner U-Bahn-Geschichte unter anderem mit Fahrscheinautomaten, historischer Dienstkleidung und U-Bahn-Netzplänen dokumentiert. Die Sammlung konzentriert sich auf technische Einrichtungen des U-Bahnbetriebs, welche alle noch funktionstüchtig sind. Max. 20 Personen. Gebühr: 3,50 € p. P. Anmeldung bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.
