Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
Freitag, 20. Februar 2026, 14:30 Uhr
FührungDem Leben auf der Spur. Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
Die Ausstellung spannt den Bogen über 300 Jahre Medizingeschichte.
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité, 10117 Berlin-Mitte, Charitéplatz 1
Die Ausstellung zeigt zentrale Bilder und Modelle vom menschlichen Körper, welche die Medizin in dieser Zeit entwickelt hat. Dauer ca. 120 Minuten. Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz,
Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Maximal 25 Teilnehmer, Teilnahmegebühr inclusive Eintritt 5 Euro pro Person. Campusinterne Adresse: Virchowweg 17
Dienstag, 10. Februar 2026, 18:00 Uhr
FilmsalonAndreas Schlüter 1942
Zum fünften Mal entführen Sie Lothar Semmel, Claudia Melisch und Alexander Darda in die gemütliche Atmosphäre des Filmsalons, in dem Spielfilme über Berlin gezeigt werden.
Kinosaal im Kreativhaus, 10179 Berlin-Mitte, Fischerinsel 3
Diesmal präsentiert Claudia Melisch Ausschnitte aus einem Historienfilm mit Heinrich George und Olga Tschechowa. Den Film drehte Herbert Maisch 1941/42 für die Terra-Filmkunst GmbH im Berliner Schloss. Die Filmaufnahmen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der opulenten Innenausstattung des Schlosses und dem Verlust, den Berlin durch die Vernichtung dieses Gebäudes erlitt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen anregenden Austausch mit Ihnen!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Kreativhaus Fischerinsel. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, so dass wir um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de bitten. Anfahrt: U 2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Mittwoch, 04. Februar 2026, 19:00 Uhr
LichtbildervortragKultstätten des Vergnügens – Nachtleben im Berliner Westen zwischen den Weltkriegen
Lichtbildervortrag von Dr. Michael Bienert.
Berlin-Saal der Zentral – und Landesbibliothek, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Dieses ist die Feierabend-Apotheose der Großstadt, der Triumphgesang, den das neue Berlin sich immer wieder von selber singt«, schrieb der Kunstkritiker Karl Scheffler 1931 über das nächtliche Treiben rund um die Gedächtniskirche. Im Neuen Berliner Westen machte die Lichtreklame die Nacht zum Tag und eine unüberschaubare Zahl von Vergnügungsstätten zog Nachtbummler an. Wie ging es damals auf den Straßen im Neuen Berliner Westen und im Romanischen Café zu, wie sah es in der Jockey-Bar, im Restaurant Schlichter oder dem Lokal Himmel und Hölle aus? In der Postkartensammlung der Zentral – und Landesbibliothek und anderen Archiven sind viele Bilddokumente überliefert und in der zeitgenössischen Literatur finden sich die dazu passenden Beschreibungen. Auf dieser Materialgrundlage unternimmt der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Michael Bienert einen Streifzug durchs legendäre Nachtleben der Weimarer Republik. Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
Dienstag, 03. Februar 2026, 15:00 Uhr
FührungBesuch im Haus des Rundfunks an der Masurenallee
Das von Hans Poelzig 1929 bis 1931 errichtete denkmalgeschützte Gebäude ist sowohl architektonisch als auch rundfunkgeschichtlich von großer Bedeutung.
Haus des Rundfunks, 14057 Berlin-Charlottenburg, Masurenallee 16 – 20
Bitte melden Sie sich bis zum 23. Januar 2026 bei Jörg Kluge,
Kluge@DieGeschichteBerlins.de oder mobil 0175 6883139 an. Maximal 25 Teilnehmer. Treff um 14.50 Uhr im Foyer des rbb Fernsehzentrums an der Masurenallee 20 (Hochhaus!). Eintritt frei. Der Rundgang ist nicht barrierefrei.
Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:30 Uhr
Festvortrag und Neujahrsempfang Vortrag und Neujahrsempfang 2026
»Jüdisches Leben in zwei Deutschlands – ein persönlicher Rückblick« von Dr. Dr. h. c. Hermann Simon, Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum von 1988 bis 2015.
Festsaal des Berliner Rathauses, 10178 Berlin, Rathausstraße 15
Vor dem Vortrag verleihen wir Dr. Simon die Fidicin-Medaille des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865. Wir ehren damit seinen herausragenden Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung des Berliner Judentums. An diesem Abend stellen wir auch die Preisträgerin unseres Wissenschaftspreises des Jahres 2025 vor: Elisabeth Kimmerle legte eine herausragende, innovative mit summa cum laude bewertete Dissertation zum Thema Frauen in Bewegung. Migrantische Aushandlungsräume des Politischen zwischen West-Berlin und der Türkei (1961–1990) vor. Anschließend Umtrunk im Wappensaal des Berliner Rathauses. Den musikalischen Rahmen übernimmt die Konzertpianistin Lydia Gorstein.
Freitag, 05. Dezember 2025, 18:00 Uhr
Festlicher AbendAdventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865
„Adventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865“ im Restaurant "Stadionterrassen" am Olympia-Stadion mit einem unterhaltsamen Vortrag über "Wilhelm Busch: erotisch, komisch, gnadenlos" von Professor Dr. Hans Joachim Neyer.
Restaurant Stadionterrassen am Olympia-Stadion , 14053 Berlin, Jesse-Owens-Allee 2
Wir haben das Restaurant an diesem Abend exklusiv für uns! Anmeldung durch Überweisung von 30 € pro Person auf das Vereinskonto (Bankverbindung: Sparkasse Berlin, IBAN DE06 1005 0000 0190 4487 76 BIC BELADEBEXXX) mit dem Stichwort „Adventsfeier“. Getränke sind im Menüpreis nicht enthalten.
Uns erwartet ein weihnachtliches Buffet mit Vorspeisen, Brotvariationen, geschmortem Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl und Kartoffelklößen. Als vegetarische Variante gibt es Kartoffelgnocchi mit Ofenkürbis. Zum Nachtisch wird Bratapfel mit Marzipanfüllung und Vanillesauce sowie dunkles Spekulatius-Mousse gereicht.
Anfahrt: Direkt am S-Bahnhof Olympia-Stadion. U 2 (Olympia-Stadion) mit Fußweg.
Dienstag, 02. Dezember 2025, 19:00 Uhr
FilmabendDie Trümmerfrauen
Ein Filmabend moderiert von Christine Kisorsy.
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Als der Krieg zu Ende ging, lag ein Großteil Berlins in Schutt und Asche. In Berlin waren die „Trümmerfrauen“ beteiligt an den umfangreichen Aufräumarbeiten. 1955 enthüllte Louise Schroeder das von der Künstlerin Katharina Szelinski-Singer geschaffene Denkmal zu ihrem Gedenken. Das Filmprogramm präsentiert historische Dokumentaraufnahmen, welche das weitgehend zerstörte Berlin, sowie die Herausforderungen bei der Wiederherstellung des städtischen Lebens zeigen. Sie werden ergänzt durch Interviews mit Frauen, die an der Beseitigung der Kriegsschäden beteiligt waren. Diese Berichte ermöglichen einen persönlichen Einblick in die Lebensrealität und die Arbeitsbedingungen jener Frauen, die nicht nur die körperlich harte Arbeit auf den Trümmerfeldern übernahmen, sondern auch Verantwortung für ihre Familien trugen. Anschließend folgt ein Gespräch mit Traudl Kupfer, Autorin des Buches Berlin 1945: Trümmer und Neubeginn. Gäste willkommen! Eintritt frei!
Dienstag, 25. November 2025, 18:00 Uhr
FilmsalonFilmsalon: Emil und die Detektive – Ein Filmvergleich.
Zum vierten Mal entführen Sie Lothar Semmel, Claudia Melisch und Alexander Darda in die gemütliche Atmosphäre des Filmsalons, in dem semidokumentarische Spielfilme über Berlin gezeigt werden.
Stadtteilzentrum Kreativhaus, 10179 Berlin, Auf der Fischerinsel 3
Diesmal präsentiert Alexander Darda einen Vergleich zweier Verfilmungen von Erich Kästners „Emil und die Detektive“. Die Version aus 1931 von Gerhard Lamprecht versus jene aus 1954 von Robert A. Stemmle. Gezeigt, gegenübergestellt und kommentiert werden Schlüsselszenen aus beiden Filmen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden herausgearbeitet, und natürlich werden alle gezeigten Drehorte vorgestellt, darunter auch solche, die sonst kaum dokumentiert sind. Auch die Schauspieler werden vorgestellt. Eine spannende Reise in das Berlin der Jahre 1931 und 1954 wartet auf Sie! Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Kreativhaus auf der Fischerinsel 3, 10179 Berlin-Mitte stattfinden, im dortigen Kino- und Theatersaal. Da die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter
Semmel@DieGeschichteBerlins.de. Anfahrt: U 2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Mittwoch, 19. November 2025, 19:00 Uhr
LichtbildervortragVom Zylinder zur Zipfelmütze. Der Deutsche Michel bei Carl Spitzweg und Wilhelm Busch
Lichtbildervortrag von Professor Dr. Hans Joachim Neyer.
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Mit zahlreichen Karikaturen illustriert der Vortrag die industrielle und politische Entwicklung Deutschlands im 19. Jahrhundert. Der Deutsche Michel fährt mit der Eisenbahn durch ein in viele Kleinstaaten zerteiltes Land. Beim Fotografen posiert er in Frack und Zylinder gekleidet als stolzer Bürger. In Berlin und Frankfurt baut er Barrikaden und demonstriert für Einheit und Demokratie. Mit humorvollen Bildern begleiten Spritzweg und Busch den Deutschen Michel bei dieser Zeitreise. Hans Joachim Neyer liefert die Antwort mit satirischen Bildern aus dem Wilhelm-Busch-Museum in Hannover, das er achtzehn Jahre lang leitete. Gäste willkommen, Eintritt frei!
Dienstag, 11. November 2025, 16:00 Uhr
Kunstführung Der fast vergessene Kunstschatz Berlins: Stiftung Archiv der Sozialen Künstlerförderung
Kunstführung mit der Kulturmanagerin und Projektleiterin Julia Rust von Krosigk.
Treffpunkt: Pförtnerhaus, Firma Schindler, 12105 Berlin, Ringstraße 66
Die im Jahr 2022 gegründete Stiftung hat den Auftrag, Kunstwerke und Archivmaterialien der Sozialen Künstlerförderung Berlin dauerhaft zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt stehen die mehr als 15 000 Werke von rund 2 500 Künstlerinnen und Künstlern, die zwischen 1951 und 2003 im Rahmen des Förderprogramms in Berlin entstanden sind. Diese Arbeiten werden wissenschaftlich erschlossen. Als Teil ihres Auftrags entwickelt die Stiftung ein Konzept zur öffentlichen Zugänglichkeit des Bestands und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur einzigartigen Kunst- und Sozialgeschichte der geteilten und wiedervereinigten Stadt Berlin.
Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de, Telefon 030 3058123. Maximal 20 Teilnehmer.
Anfahrt: U 6 bis „Alt-Mariendorf“ und 800 Meter Fußweg.