Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Donnerstag, 19. Mai 2011, 17:00 Uhr
Führung

Campus der Technischen Universität

Eine Spurensuche auf dem Gelände der einstigen Charlottenburger Technischen Hochschule, die in der Zeit nach 1879 als das grösste Polytechnikum Deutschlands galt.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Das Hauptgebäude wurde als „Palast der Technik" angesehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich die Hochschule zum Vorzeigeobjekt der Weimarer Republik mit Spitzenleistungen auf vielen Feldern -Persönlichkeiten wie Georg Schlesinger, Gustav Hertz oder Ernst Ruska sind beispielhaft zu nennen. In der NS-Zeit verfiel die Spitzenstellung der TH, viele bedeutende Forscher wurden vertrieben. Auf dem Gelände der heutigen TU gibt es Orte, die an die Höhepunkte der Technikentwicklung, an Methodenstreits und schweres Versagen von Forschern erinnern. Diese aufzusuchen ist Ziel dieses Campus-Rundgangs. Max. 25 Personen. 5 Euro Führungsumlage p.P. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.
Mittwoch, 18. Mai 2011, 19:00 Uhr
Vortrag

Auf Berlin lasse ich nichts kommen

Georg Hermanns Berliner Gesellschaftsromane mit Gerold Ducke (Autor) und Wolfgang Lörzer (Sprecher).

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Georg Hermann (1817-1943), Sohn und Dichter der Stadt Berlin, war einer der erfolgreichsten und am meisten gelesenen Autoren seiner Zeit. Seine Bestseller wie „Jettchen Gebert", „Henriette Jacoby", „Kubinke" oder „Rosenemil" wurden in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. Hermann, ein Kenner und Liebhaber Berlins, sah sich „auf dem linken Flügel der Menschheit" und fühlte sich doch der Tradition verpflichtet. Die Erinnerung an Menschen und Dinge zu bewahren war das Leitmotiv seines literarischen Schaffens. Von den Nationalsozialisten wurde Hermann - Jude und Kosmopolit - aus seinem geliebten Berlin ins niederländische Exil getrieben und schließlich in Auschwitz ermordet. Sein umfangreiches und vielfältiges Werk harrt noch immer der Wiederentdeckung. Gäste willkommen! Ort: Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 36, Berlin-Mitte.


 

Gut 50 Zuhörer nahmen an dieser kurzweiligen Veranstaltung (Lesung und Vortrag) teil. Mehr über Georg Hermann finden Sie in unseren Mitteilungen, 4. Quartal 2011 (diese können Sie in unserer Bibliothek erwerben) und unter folgender Webadresse:

http://www.kuenstlerkolonie-berlin.de/bewohner/hermann.htm

 

Freitag, 06. Mai 2011, 18:00 Uhr
Vortrag

Schering in Berlin – ein Markenname ist Geschichte

Ein Abend zur Berliner Wirtschaftsgeschichte im Ludwig-Erhard-Haus.

Link zu Google-MapsVBKI - Goldberger Saal, 10623 Berlin, Fasanenstr. 85

Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv lädt in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins zum zweiten Themenabend in den 'Goldberger-Saal' des VBKI ein. Professor Dr. Christopher Kobrak aus Paris wird über „Schering - aus Berlin in alle Welt" sprechen; anschließend referiert Martina Schrammek über die Schering-Stiftung. Angefragt ist ferner Professor Dr. Volker Berghahn von der Columbia University, New York. Umlage: 5 EUR p.P. Max. 50 Personen. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow.

Flyer [PDF - 247KB]

Rückblick von D. Pinnow und J. Kluge [PDF - 271KB]

Mittwoch, 13. April 2011, 19:00 Uhr
Vortrag

Friedhof Bergstraße

Ein Vortrag mit Bildern und Buchvorstellung unseres Mitglieds Wolfgang Holtz.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Der Friedhof Bergstraße in Berlin-Steglitz wurde 1875 angelegt, da der Kirchhof um die Steglitzer Dorfkirche in der Schloßstraße zu klein wurde. Viele Gegebenheiten sind aber in der Erinnerung nicht mehr präsent: Wer weiß beispielsweise, dass Otto Lilienthal auf dem einst „Raue Berge" genannten Gelände erste Flugversuche unternahm, dass an der Stelle des Wasserturms früher ein Luftbad war, dass Ernst Lubitsch am Fuße des Wasserturmes in einem imposanten Freilichtstudio mit 30 Meter hohen Kulissen Filme drehte oder dass die Bismarckstraße seinerzeit von einer Kleinhaussiedlung gesäumt wurde? Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 438KB]

Rückblick von Wolfgang Holtz [PDF - 4,2MB]

Freitag, 08. April 2011, 14:00 Uhr
Rundgang

Museumsrundgang im Zeughaus der Zitadelle Spandau

Rundgang mit Kunstamts- und Museumsleiterin Andrea Theissen in der Ausstellung im 'Zeughaus' der Zitadelle Spandau

Link zu Google-MapsStadtgeschichtliches Museum Spandau, Zeughaus der Zitadelle, 13599 Berlin, Zitadelle 1

Mit der Leihgabe des „Sumarius" durch unseren Verein an die Zitadelle Spandau für diese Ausstellung bietet sich uns nun die einmalige Möglichkeit, im Kontext des damaligen „Hostienschändungsprozesses" die tatsächlichen Ereignisse jener Zeit zu reflektieren: 2010 jährte sich zum fünfhundertsten Mal ein Prozeß gegen märkische Juden wegen angeblicher Hostienfrevel und Ritualmorde. Anschließend sehen wir die eingelagerten mittelalterlichen jüdischen Grabsteine.  Eintritt 3,50 Euro p.P. Fahrverbindung: U 7 (Zitadelle), Bus X33. Gäste willkommen! Anmeldung bei Jörg Kluge unter Telefon 382 61 21 oder E-Mail Kluge@diegeschichteberlins.de erbeten.

Rückblick von M. Mende und J. Kluge [PDF - 1,1MB]

Ansprechpartner: Jörg Kluge

Donnerstag, 07. April 2011, 17:00 Uhr
Führung

Campus der Technischen Universität

Eine Spurensuche auf dem Gelände der einstigen Charlottenburger Technischen Hochschule, die in der Zeit nach 1879 als das grösste Polytechnikum Deutschlands galt.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Das Hauptgebäude wurde als „Palast der Technik" angesehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich die Hochschule zum Vorzeigeobjekt der Weimarer Republik mit Spitzenleistungen auf vielen Feldern -Persönlichkeiten wie Georg Schlesinger, Gustav Hertz oder Ernst Ruska sind beispielhaft zu nennen. In der NS-Zeit verfiel die Spitzenstellung der TH, viele bedeutende Forscher wurden vertrieben. Auf dem Gelände der heutigen TU gibt es Orte, die an die Höhepunkte der Technikentwicklung, an Methodenstreits und schweres Versagen von Forschern erinnern. Diese aufzusuchen ist Ziel dieses Campus-Rundgangs. Max. 25 Personen. 5 Euro Führungsumlage p.P. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.
Montag, 28. März 2011, 18:30 Uhr
Mitgliederversammlung

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865" mit der Neuwahl eines Vorstands

Link zu Google-MapsFerdinand-Friedensburg-Saal des Berliner Rathauses (Raum 338), 10178 Berlin, Rathausstraße

Anschließend Vortrag des Publizisten und Schriftstellers, unseres Mitglieds Michael S. Cullen: "Die Rückführung der Quadriga nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon". Ferdinand-Friedensburg-Saal des Berliner Rathauses (Raum 338), 3. Etage, Eingang Jüdenstraße, Treppenhaus links, Berlin-Mitte.
Donnerstag, 24. März 2011, 17:00 Uhr
Führung

Grabungsstätte am Roten Rathaus

„Führung über die Grabungsstätte am Roten Rathaus“ mit Grabungsleiter Michael Hofmann.

Link zu Google-MapsBerliner Rathaus, 10178 Berlin, Rathausstraße 15

Treffpunkt: Haupteingang des Berliner Rathauses. Dauer ca. eine Stunde. Max. 25 Personen. Anmeldung bei Jörg Kluge unter Telefon 382 61 21 bzw. E-Mail Kluge@DieGeschichteBerlins.de - bitte mit Angabe Ihrer Telefonnummer oder E-Mailadresse zur Terminbestätigung.

Rückblick von Jörg Kluge [PDF - 2,7 MB]

Sonntag, 20. März 2011, 15:00 Uhr
Führung

Besuch im Funkhaus Berlin Nalepastrasse

Führung mit Dipl.-Kaufmann Christian Block vom Rundfunk-Zentrum Berlin durch den ehemaligen Sitz des DDR-Rundfunks.

Link zu Google-MapsFunkhaus Berlin Nalepastrasse, 12459 Berlin, Nalepastraße 18-50

Das Gebäude ist noch heute für seine einzigartigen Sendesäle mit hervorragender Akustik ein Begriff. Das gesamte Gelände steht unter Denkmalschutz und bietet einen spannenden Einblick in drei Jahrzehnte Rundfunkgeschichte. Es dient heute als Zentrum für Musik, Kultur, Medien und Veranstaltungen. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit, in der original erhaltenen „Milchbar" einen Kaffee mit Blick auf Spree und Plänterwald zu genießen! Dauer ca. 2 Stunden. Max. 30 Personen. 5 Euro Führungsgebühr p.P. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.
Dienstag, 15. März 2011, 14:00 Uhr
Führung

Kunstsammlung der Akademie der Künste

"Einblick in die Bestände der Kunstsammlung der Akademie der Künste" mit Dr. habil. Rosamunde Gräfin von der Schulenburg, Leiterin der Kunstsammlung.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Maximal 20 Personen. Schriftliche Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz erbeten.