Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Mittwoch, 16. März 2022, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Die Kulturgeschichte des Gartendenkmals Großer Tiergarten

„Die Kulturgeschichte des Gartendenkmals Großer Tiergarten sowie die Sanierung und Restaurierung einer Parkanlage von nationaler Bedeutung“, Vortrag mit Bildern von Dr. Klaus H. von Krosigk, Gartenhistoriker und bis zu seiner Pensionierung stellv. Landeskonservator von Berlin und Chef der Berliner Gartendenkmalpflege.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Pandemiebedingt steht uns der Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin auch im März leider nicht zur Verfügung - wir müssen die Veranstaltung leider absagen.

Der Berliner Tiergarten ist ein hervorragendes Beispiel für die konservatorische Methodik in der Gartendenkmalpflege. Die Zeit der „schöpferischen Denkmalpflege“ haben wir längst überwunden und fühlen uns heute dem Original, dem authentisch überlieferten Gartenerbe verpflichtet. Insofern hat die Berliner Gartendenkmalpflege die noch bis in die 1970er-Jahre anhaltende permanente Neu- und Umgestaltung des Tiergartens beendet und mit Hilfe eines Parkpflegewerkes die Grundlagen für eine wissenschaftlich-konservatorisch anspruchsvolle Weiterentwicklung dieses Parkes von nationaler Bedeutung geschaffen. Ort: Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mitte, Gäste willkommen, Eintritt frei.

Mittwoch, 16. Februar 2022, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Zum 150-jährigen Bestehen der Berliner Ringbahn

Vortrag mit Bildern von Sven Heinemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Pandemiebedingt steht uns der Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin im Januar und Februar leider nicht zur Verfügung - wir müssen die Veranstaltung leider absagen.

Mit der Industrialisierung und Entwicklung der Metropole entsteht die Ringbahn Ende des 19. Jahrhunderts. Neben Wohnquartieren wachsen parallel zum Schienenstrang unterschiedliche Industriestandorte. Die Eingemeindung vieler Brandenburger Städte entlang der Ringbahn führt 1920 dazu, dass der Ring auf einmal mitten in Groß-Berlin und nicht mehr zu großen Teilen inmitten von Brandenburger Ackerland liegt. Seitdem wird die Hauptstadt in zwei Hälften eingeordnet, innerhalb und außerhalb des Rings. Eine große Zäsur in der Entwicklung der Ringbahn war der Zweite Weltkrieg. Die Bahnstrecke wird schwer beschädigt und in der Nachkriegszeit nicht wieder mit allen Verbindungen komplett aufgebaut. Erst 41 Jahre nach der Teilung Berlins wird der S-Bahnring 2002 wieder geschlossen. So ist die S-Bahn auf dem Ring ein Symbol des Kalten Krieges und der Vereinigung zugleich. Sven Heinemann stellt in seinem frei gehaltenen Vortrag sein neues Buch Die Berliner Ringbahn vor. Gäste willkommen, Eintritt frei.

Mittwoch, 26. Januar 2022, 19:00 Uhr
Vortrag

Abgesagt: Die Geschichte des Siemens Unternehmensarchivs, dem Gedächtnis der Siemens AG

Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Claudia Salchow, Siemens Archiv.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Pandemiebedingt steht uns der Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin im Januar und Februar leider nicht zur Verfügung - wir müssen die Veranstaltung leider absagen.

„Ich halte es der Ordnung wegen für nötig, dass an einer Zentralstelle das Wesentliche sich sammelt und dort mit leichter Mühe eingesehen und bearbeitet werden kann“, äußerte Wilhelm von Siemens, der zweite Sohn von Werner von Siemens, zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Zentralstelle, das heißt das Siemens-Unternehmensarchiv, wurde 1907 begründet. Heute umfassen die Bestände des zweitältesten Unternehmensarchivs Deutschlands unter anderem mehr als 10 000 laufende Meter Schriftgut, über eine Million Fotos und rund 8 000 Filme. Hinzu kommen eine Bibliothek und eine umfangreiche Sammlung historischer Exponate. Der Vortrag thematisiert anhand ausgewählter Archivalien die Geschichte dieser unternehmensinternen  nstitution und gibt einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Archivs.

Samstag, 04. Dezember 2021, 18:00 Uhr
Festlicher Abend

Adventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865

„Adventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865“ im im Hotel Novotel Am Tiergarten mit Vortrag: „Das Berliner Zimmer“ unseres Mitglieds Jan Herres M.Sc., Preisträger unseres Wissenschaftspreises 2019.

Link zu Google-MapsHotel Novotel Am Tiergarten, 10623 Berlin, Str. des 17. Juni 106-108

Anmeldung durch Überweisung von 30 € pro Person auf das unten genannte Vereinskonto mit dem Stichwort ‚Adventsfeier‘.

Glühweinpunch zur Begrüßung, Speisenfolge (19 Uhr):
Erdnusssüppchen, Salatbar mit Brotsortiment, geräucherte Entenbrust mit Linsensalat, Räucherforelle mit Erbsencreme, Brust oder Keule von der Gans in Orangenjus mit Rot- und Grünkohl, Lachsfilet, 2erlei Panna Cotta, dunkles Schokomousse, Beerenragout, Vanilleschaum up side down.

Getränke sind im Buffet-Preis nicht enthalten. Die Tischtafel wird entsprechend der geltenden Verordnung eingedeckt. Vor Veranstaltungsbeginn muss die bekannte 2-G-Überprüfung (geimpft, genesen) vorgenommen werden.

Gäste willkommen!

Mittwoch, 24. November 2021, 19:00 Uhr
Vortrag mit Bildern

1989 - 1990: Vereinigung der Polizei aus West und Ost. Ein Erlebnisbericht!

Vortrag mit Bildern von Hartmut Moldenhauer, Polizeidirektor a.D. in der West- Berliner Landespolizeidirektion, heute ehrenamtlich in der Polizeihistorischen Sammlung tätig.

Link zu Google-MapsBerlin Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Die Erlebnisse und Erfahrungen vom November 1989 bis zum Oktober 1990 bei der Vorbereitung und Realisierung zur Vereinigung der Polizei aus West und Ost wird der Schwerpunkt des Vortrags sein. Gäste willkommen, Eintritt frei.

Wir bitten um Anmeldung unter Kluge@DieGeschichteBerlins.de und sich am Abend der Veranstaltung entsprechend der „3-G-Coronaregel“ als geimpft, genesen oder innerhalb der vergangenen 24 Stunden negativ getestet auszuweisen. Bitte entnehmen Sie eventuell aktuelle Hinweise unserer Homepage.

Montag, 15. November 2021, 18:30 Uhr
Mitgliederversammlung und anschließender Vortrag

Ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865

Anschließend Vortrag von Dr. habil. Andreas Jüttemann zum Thema: „Das Klinikum Steglitz als Politikum“.

Link zu Google-MapsSophienkirche am Hackeschen Markt, 10115 Berlin, Große Hamburger Str. 29/30

Tagesordnung:

  1. Entgegennahme
    a) des Tätigkeitsberichts
    b) des Kassenberichts
    c) des Bibliotheksberichts
  2. Bericht
    a) der Kassenprüfer
    b) Bibliotheksprüfer
  3. Aussprache
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Wahlen zum Vorstand
  6. Verschiedene

Anträge bitten wir bis zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle einzureichen.

Anschließend Vortrag von Dr. habil. Andreas Jüttemann, der im Jahr 2020 mit dem Wissenschaftspreis unseres Vereins ausgezeichnet wurde. Dr. Jüttemann ist ein profilierter Medizinhistoriker. Der Vortrag thematisiert das bei seiner Eröffnung auch architektonisch als Sprung in die Moderne gefeierte Klinikum Steglitz als „Politikum“. Die Ironie liegt darin, dass die öffentliche Wahrnehmung des Klinikums als Ausdruck oder Ausbund „US-amerikanischer Krankenhauskultur“ maßgeblich von der in West-Berlin sehr regen Studentenbewegung bestimmt wurde, die antiamerikanische Zielsetzungen verfolgte. In Wirklichkeit, so zeigt Jüttemann anhand der Planungs- und Baugeschichte, reichen die Ursprünge des Steglitzer Großklinikums bis in die NS-Zeit zurück. Das realisierte Klinikum ist eine Synthese aus „deutscher“ Reformmedizin beziehungsweise Bauhausarchitektur und „amerikanischem“ Pragmatismus.

Vor Veranstaltungsbeginn muss die bekannte 3-G-Überprüfung (geimpft, genesen oder innerhalb der vergangenen 24 Stunden negativ getestet) vorgenommen werden. S-Bahn Hackescher Markt oder Straßenbahnlinien M1, M4 und M6.

Dienstag, 09. November 2021, 19:00 Uhr
Vortrag mit Bildern

9. November 1989 – Die Zeit des Mauerfalls mit den folgenden Veränderungen im Stadtbild

Ein persönlicher Erlebnisbericht mit Lichtbildern unseres Mitglieds Eckhard Grothe.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Über einen längeren Zeitraum fotografierte der Vortragende die Veränderungen an bekannten Stellen in Berlin nach dem Mauerfall. Er lässt uns ein Ereignis nacherleben, das in die Geschichte einging. Gäste willkommen!

Wir bitten um Anmeldung unter Kluge@DieGeschichteBerlins.de und sich am Abend der Veranstaltung entsprechend der „3-G-Coronaregel“ als geimpft, genesen oder innerhalb der vergangenen 24 Stunden negativ getestet auszuweisen. Bitte entnehmen Sie eventuell aktuelle Hinweise unserer Homepage.

Samstag, 06. November 2021, 11:00 Uhr
Führung

Führung auf dem Neuen Friedhof in Potsdam

Mit Dr. Klaus Arlt, 1. Vorsitzender der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V., Verein für Kultur und Geschichte Potsdams.

Link zu Google-MapsFeierhalle des Neuen Friedhofs, 14473 Potsdam, Heinrich-Mann-Allee 25

Im Rahmen der Führung besuchen wir das von uns restaurierte Grab unseres Vorsitzenden von 1868 bis 1878 Louis Schneider, vgl. dazu den Beitrag über die Restaurierung in den aktuellen Mitteilungen. Treffpunkt vor der Feierhalle des Neuen Friedhofs in der Heinrich-Mann-Allee 25, 14473 Potsdam, erreichbar mit den Straßenbahnen 90,92,93,96 bis zur Haltestelle "Friedhöfe".
Dienstag, 02. November 2021, 14:00 Uhr
Führung

Führung im Potsdamer Theodor-Fontane-Archiv

Führung mit dem Leiter des Archivs Professor Dr. Peer Trilcke und Archivar Klaus-Peter Möller.

Link zu Google-MapsTheodor-Fontane-Archiv, Villa Quand, 14469 Potsdam, Große Weinmeisterstr. 46/47

Seit den 1970er Jahren bewahrt, pflegt und erschließt das Potsdamer Theodor-Fontane-Archiv (TFA) im Rahmen eines Dauerleihvertrags ein Handschriften-Konvolut mit Briefen von und an Theodor Fontane. Erst kürzlich wurde im Zuge von Provenienzforschung festgestellt, dass es sich bei dem Konvolut, das bisher als Leihgabe der Zentral- und Landesbibliothek Berlin galt, um das Eigentum des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, handelt. Vgl. dazu den Beitrag von Martin Mende im Januarheft der Mitteilungen 2021, S. 171 ff. Aus Anlass der Unterzeichnung eines neuen Leihvertrags lädt das Theodor-Fontane-Archiv die Mitglieder des Vereins herzlich zu einer Führung ein. Professor Dr. Peer Trilcke und Klaus-Peter Möller berichten von den Sammlungen des Archivs im Allgemeinen, von dem Konvolut des Vereins im Besonderen – und zeigen ausgewählte Exemplare aus dem Konvolut. 

Eine vorherige namentliche Anmeldung unter fontanearchiv@uni-potsdam.de ist erforderlich.

Vor Veranstaltungsbeginn muss die bekannte 3-G-Überprüfung (geimpft, genesen oder innerhalb der vergangenen 24 Stunden negativ getestet) vorgenommen werden. Aufgrund der Corona-Regelung ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt. Verkehrsverbindung: Ab Potsdam Hauptbahnhof mit der Tram 92 oder 96 Richtung Kirschallee bzw. Campus Jungfernsee bis zur Haltestelle Puschkinallee, von dort 10 min Fußweg (über Beyerstraße) oder umsteigen an der Haltestelle Reiterweg/Alleestraße in den Bus 603 Richtung Höhenstraße, ab Haltestelle Glumestraße 5 min Fußweg.

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 14:00 Uhr
Führung

Neu-Cladow - Ein moderner Musenhof an der Havel und seine wechselvolle Geschichte

Führung mit der Kunsthistorikerin Dr. Miriam-Esther Owesle durch den Gutspark Neukladow.

Link zu Google-MapsGutspark Neukladow, 14089 Berlin, Neukladower Allee 9-12

Bei einem Spaziergang durch den Park und einem anschließenden Besuch des frühklassizistischen Gutshauses erzählt uns Miriam-Esther Owesle von der wechselvollen Geschichte und der blütereichen Zeit um 1910, als der Kunsthistoriker, Schriftsteller und Sammler Johannes Guthmann (1876-1956) in Neukladow (hist.: Neu-Cladow) eine Vielzahl illustrer Gäste aus dem Berliner Kultur- und Geistesleben einlud, deren Spuren sich noch heute im Park finden lassen. Dabei zeigt uns die Leiterin der Guthmann Akademie und Autorin mehrerer Publikationen über Neukladow jene Stätten, an denen der Maler Max Slevogt einen Gartenpavillon mit Wandmalereien ausstattete, der Bildhauer August Gaul einen Gedenkstein aufstellte, Max Liebermann seinen verloren gegangenen Hund suchte und der Theaterintendant Max Reinhardt Ratschläge für den Bau eines Naturtheaters gab. Vgl. die Rezension zu den Schriften zum Gutspark Neu-Cladow in den aktuellen Mitteilungen!

Anmeldung bitte bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de oder Telefon (030)305 81 23.

Verkehrsverbindung: Bus 134, X34, 697 (Neukladower Allee); Fähre F10 (Imchenplatz).