Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Sonntag, 10. Juni 2012, 14:00 Uhr
Führung

Steine im Olympiastadion

Gesteinskundliche Führung mit Diplom-Geologin Dr. Gerda Schirrmeister.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Für die Gestaltung der Gebäude, Türme, Mauern, Stelen und Skulpturen des 130 Hektar großen ehemaligen „Reichssportfeldes" sind Naturwerksteine das dominierende Material. Architektonischer Mittelpunkt der zu den Olympischen Spielen von 1936 nach Plänen von Werner March errichteten Anlage ist das Olympiastadion. Zur Verkleidung des Stadions wurden mehr als 30 000 Kubikmeter Naturwerkstein gebraucht. Es wurden - nach einem durchdachten Plan - nur einheimische Sorten aus verschiedenen Regionen Deutschlands verwendet. Im Zuge der Instandsetzung und Modernisierung zur Fußballweltmeisterschaft 2006 waren mehr als 50 000 Steinplatten zu bewegen. Erleben Sie einen historisch-geologischen Rundgang durch Deutschlands „Naturstein-Geschichte"! Dauer ca. zwei Stunden. Umlage sechs Euro pro Person. Max. 25 Personen. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.

Rückblick von Thomas M. Goerke und Torsten Salzer, Fotos von Norbert Meier

Samstag, 09. Juni 2012, 14:30 Uhr
Stadterkundung

Das Berliner Diplomatenviertel

Stadterkundung mit unserem Mitglied Wolfgang Stapp.

Link zu Google-MapsTrefffpunkt: GASAG-Haus, 10785 Berlin, Reichpietschufer 60

Wir sehen die Tiergartenstraße, früher eine der vornehmsten Straßen Berlins ein, mit zahlreichen Botschaften. Wir erreichen schließlich die Villa Heydt, Sitz des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Im Bauhaus Archiv werden wir im Bistro auf einen Kaffee einkehren. Der Spaziergang findet bei Interesse seinen endgültigen Abschluss am 'Denkmal Adenauer'. Wir treffen uns vor dem GASAG-Haus, Reichpietschufer Ecke Stauffenbergstraße.

Keine Anmeldung erforderlich.

Mittwoch, 06. Juni 2012, 19:00 Uhr
Vortrag

Die Zunahme des Güterverkehrs

Die Zunahme des Güterverkehrs, insbesondere Stückgut, auf der Ringbahn von Berlin von 1890-1938“ – ein Vortrag von Professor Dr. Richard Vahrenkamp, Professor für Produktionswirtschaft und Logistik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10118 Berlin, Breite Straße 36

Die Massenkonsumgesellschaft steckte damals in den Anfängen - gleichwohl war schon eine starke Steigerung von Expressgut und Stückgut zu beobachten. Beispielhaft wird der Güterbahnhof Friedenau genannt sowie der Austausch von Expressgut zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen per LKW beschrieben.

Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 1,7 MB]

Freitag, 25. Mai 2012, 14:00 Uhr
Informationsbesuch

Der Nachlass Ernst Reuters im Landesarchiv Berlin

Informationsbesuch bei der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv mit dem Geschäftsführer Michael C. Bienert, M.A. als Anschlussveranstaltung zum Vortrag am 9. Mai 2012.

Link zu Google-MapsLandesarchiv Berlin, 13403 Berlin, Eichborndamm 115-121

Wir sehen einige ausgewählte Exponate aus dem Reuter-Nachlass, erfahren Details aus Reuters Lebensgeschichte und lernen die Stiftung sowie ihre Aufgaben kennen.

Treff: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121 in 13403 Berlin-Reinickendorf. Fahrverbindung: U6 (Scharnweberstraße), U8 (Rathaus Reinickendorf), S 25 (Eichborndamm) oder Bus 221 bis Haltestelle Landesarchiv. Anmeldung erbeten bei Jörg Kluge, Mail kluge@DieGeschichteBerlins.de oder Telefon 382 61 21.

Samstag, 19. Mai 2012, 14:00 Uhr
Führung

Die Charité – mehr als nur ein Krankenhaus

Führung mit unserem Mitglied Thomas Knuth über das Gelände der „alten“ Charité in Mitte.

Link zu Google-MapsVirchow-Denkmal Karlplatz, 10117 Berlin, Karlplatz 1

Alles begann 1710 mit einem Pesthaus. Das heutige Gelände der Charité wird indes von Bauten geprägt, die vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammen. Wenn man die alten Steine zum Sprechen bringt, erzählen sie von revolutionären Entdeckungen, tragischen Irrtümern, von absoluter Hingabe an Forschung und Fortschritt, aber auch von Missbrauch und Neid, Missgunst und Intrigen. Treffpunkt: Virchow-Denkmal Karlplatz (Reinhardtstraße Ecke Charitéstraße). Max. 20 Pers., ca. 2 h, Teilnahme kostenlos. Anmeldung bei Thomas Knuth, Telefon 301 00 709, e-mail: thomas.knuth@berlinforbeginners.de
Freitag, 11. Mai 2012, 18:00 Uhr
Themenabend

Borsig in Berlin

Ein Abend zur Industriekultur in Berlin-Brandenburg

Link zu Google-MapsLudwig-Erhard-Haus, Goldberger-Saal, 10623 Berlin, Fasanenstr. 85

Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv lädt in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, zum vierten Themenabend dieser Reihe in den „Goldberger-Saal" des VBKI ein. Der Name Borsig ist ein Synonym für die Industrialisierung und den mit ihr verbundenen Bau von Lokomotiven. 1837 nahm die Eisengießerei A. Borsig den Betrieb an der Chausseestraße auf, und schon 1841 verließ die „Borsig Nr. 1" das Werk. 1854 war Borsig der größte Lokomotiven-Fabrikant Europas. Die Firma wurde zu einem der bedeutendsten preußischen Industriebetriebe. Konrad Nassauer, ehem. Geschäftsführer der Borsig GmbH, hält ein Grußwort. Dr. Dieter Vorsteher, Stellv. Präsident des Deutschen Historischen Museums, hält den Vortrag „Berlin und Borsig - Anfänge vor 175 Jahren". Profesor Dr. Horst Bosetzky liest aus seinem im September 2011 erschienenen Roman „Der König vom Feuerland: August Borsigs Aufstieg in Berlin". Umlage: 5 € pro Person. Programmänderungen möglich.
Mittwoch, 09. Mai 2012, 19:00 Uhr
Vortrag

Hoffnung für den Blockade-Bürgermeister

Michael C. Bienert, M.A., Geschäftsführer der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv im Landesarchiv Berlin hält einen Vortrag über neue Perspektiven der Ernst-Reuter-Forschung.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10118 Berlin, Breite Straße 36

Die Erinnerung an Ernst Reuter wird bis heute sehr stark von den Attributen des Ost-West-Konflikts bestimmt. Es ist vom „Kalten Krieger" Reuter, vom „Blockade-Bürgermeister" und der „Stimme des freien Berlin" die Rede. So wichtig solche Zuordnungen auch sind, beschreiben sie allerdings nur ausgewählte und - häufig genug - holzschnittartige Facetten eines komplexen und widersprüchlichen Lebens. Der Vortrag möchte den Blick auf bislang vernachlässigte Aspekte in der Biografie Reuters lenken. Mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung gilt es, eine kritische Standortbestimmung der Reuter-Forschung vorzunehmen und mögliche neue Perspektiven zu erörtern. Im Anschluss an den Vortrag wird die Dokumentation „Ernst Reuter und Berlin (1948-1953), Film- und Tondokumente aus den Beständen des Landesarchivs Berlin" gezeigt. Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und des Landesarchivs Berlin.

Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 1 MB]

Samstag, 28. April 2012, 10:00 Uhr
Stadtführung

Teltow

Exklusive Stadtführung durch Teltow mit Peter Jaeckel.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Der Vorsitzende des Heimatvereins Stadt Teltow 1990 e.V. führt uns durch die Altstadt - dabei entdecken wir u.a. archäologische Funde im Pfarrhauskeller, die restaurierte Kirche, den Marktplatz, das Archiv, eine Ausstellung über historische Waschtechnik, das Heimatmuseum sowie ein Hinterhof- Atelier. Auf dem Gebiet der heutigen Altstadt finden sich die Ursprünge der Stadt Teltow, die im Jahr 1265 das Stadtrecht erhielt. Die Altstadt ist durch eine kleinteilig gewachsene Struktur und historisches Flair geprägt und versteht sich zunehmend wieder als lebendige Mitte. Zahlreiche Gebäude sind in den letzten Jahren liebevoll saniert worden, die Straßen wurden erneuert und am Marktplatz befindet sich nun der neue Sitz der Stadtverwaltung. Dauer ca. 2 Stunden. Max. 25 Personen. Umlage pro Person: 3 € (Spende). Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow.
Donnerstag, 19. April 2012, 13:00 Uhr
Führung

Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee

Führung über den Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee mit unserem Mitglied Ulrich Quandt.

Link zu Google-MapsJüdischer Friedhof, 10435 Berlin, Schönhauser Allee 23

Auf dem Friedhof sind neben unserem Vereins-Mitbegründer Dr. Julius Beer (vgl. Beitrag in diesem Heft) eine Reihe weiterer bedeutender Berliner Persönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Handel bestattet, darunter Gerson v. Bleichröder, Giacomo Meyerbeer und Max Liebermann. Zu Beginn der Führung wird ein Überblick im neu eröffneten, geheizten Lapidarium gegeben. Dauer: ca. 3 Stunden. Die Führung ist kostenlos - Spenden zur Erhaltung des Friedhofs können bei der Friedhofs-Aufsicht am Eingang hinterlegt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt im Lapidarium neben dem Friedhofseingang, Schönhauser Allee 23-25. Herren denken bitte an eine Kopfbedeckung! U2 (Senefelderplatz, Ausgang Richtung Pankow)
Donnerstag, 12. April 2012, 16:00 Uhr
Führung

Museum im Wasserwerk

Führung durch das Museum im Wasserwerk“ – ein weiterer Besuch in Friedrichshagen, diesmal am Müggelseedamm.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Nach unserer Besichtigung des heute aktiven Wasserwerks in Friedrichshagen am 4. November 2011 widmen wir uns im Museum nun der Geschichte der Wasserversorgung und Stadtentwässerung in Berlin. Uns erwartet eine einzigartige Verbindung von Natur, historischer Architektur und Technik sowie die museale Darstellung am originalen Standort. Das damalige Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb und galt als das größte und modernste Werk Europas. Dauer ca. eine Stunde. Max. 25 Personen. Umlage pro Person: 2,50 €. Schriftliche Anmeldung bitte bei Dirk Pinnow.