Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Sonntag, 08. September 2013, 14:00 Uhr
Spaziergang

Friedrichstadt & Luisenstadt

Stadthistorischer Spaziergang von der südlichen Friedrichstadt in die Luisenstadt mit unserem Mitglied Frank Körner.

Link zu Google-MapsGedenkstätte der ehemaligen Synagoge, 10969 Berlin, Axel-Springer-Str. 50

Der Spaziergang zeigt die Bebauung südlichen Friedrichstadt und thematisiert die politischen Ereignisse bis in unsere Zeit. Durch Bildmaterial wird an untergegangene Gebäude und die Teilung unserer Stadt erinnert. Dauer der Führung ca. zwei Stunden. Abschließend geselliges Beisammensein im traditionsreichen Restaurant 'Kuchenkaiser' am Oranienplatz. Zur Platzreservierung bitte bei der Anmeldung angeben, ob Sie mit einkehren möchten. Max. 25 Teilnehmer. Anmeldung erbeten bei Jörg Kluge, Telefon 3 82 61 21, Mobil 0171 306 57 60, Mail: Kluge@DieGeschichteBerlins.de
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Mittwoch, 04. September 2013, 19:00 Uhr
Vortrag

NS-Bauten unter Denkmalschutz

NS-Bauten unter Denkmalschutz am Beispiel Prora auf Rügen und Berliner Großbauten – ein Lichtbildvortrag von Florian Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung a.D.

Link zu Google-MapsSäulensaal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Missverständnisse sind nicht auszuschließen, wenn für authentische Bauten der NS-Zeit ein Schutzstatus als Denkmal und konservatorische und restauratorische Fürsorge reklamiert werden. Dies hatte bis vor wenigen Jahren eine äußerst restriktive Unterschutzstellungspraxis zur Folge. Mit dem Umzug von Verfassungsorganen nach Berlin vollzog sich ein Paradigmenwechsel. Als Ausdruck einer gefestigten Demokratie gilt seither nicht mehr die Vernachlässigung oder der Abriss, also die Geschichtsverdrängung, sondern eine bewusste Anerkennung und Auseinandersetzung auch mit unbequemen Bauten.

Gäste willkommen!

Sonntag, 01. September 2013, 11:00 Uhr
Lesung

Charlottenburger Stadtgeschichten

Wo der Bürgermeister König war. Charlottenburger Stadtgeschichten seit 1700 – Lesung mit unserem Mitglied Dr. Dorothea Zöbl.

Link zu Google-MapsBröhan-Museum, 14059 Berlin, Schloßstraße 1a

In Erinnerung an seine verstorbene Gattin erhob Friedrich I. die Ansiedlung beim Schloss Lützenburg im Jahr 1705 zur Stadt Charlottenburg und machte sich selbst zum ersten Bürgermeister. Die Verfasserin führt das mühevolle Leben und das schwierige Zusammenwachsen der Bürgerschaft vor Augen. Exemplarisch dafür wird auf das 1712 erbaute Bürgerhaus in der heutigen Schustehrusstraße 13 eingegangen – dem ältesten Haus der Charlottenburger Altstadt. Um genügend Stühle bereit zu halten, wird Ihre Anmeldung erbeten: Dr. Manfred Uhlitz, Telefon 3 05 81 23, Mail: Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de

Freitag, 19. Juli 2013, 17:30 Uhr
Führung

Schinkel-Denkmal auf dem Kreuzberg

Denkmalführung auf dem Kreuzberg“ mit unserem Mitglied Frank Körner.

Link zu Google-MapsVor dem Denkmal oben im Park, 10965 Berlin, Kreuzbergstaße 62

Wir besichtigen auch das sonst nicht zugängliche Sockelgeschoss! In dem an eine Kathedrale erinnernden Raum von 1.500m² sehen wir diverse eingelagerte Kunstwerke des alten Berlin, allen voran den einmaligen 'Münzfries'! Dauer ca. 2 Std. Max. Eintritt 5 Euro pro Person. Führung bei jedem Wetter, da der größte Teil im Gewölbe stattfindet! Fahrverbindung: U 6 (Platz der Luftbrücke), Bus 140 (Katzbachstraße). Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam im „Golgatha" im Viktoriapark den Abend ausklingen zu lassen. Treffpunkt vor dem Denkmal. Anmeldung erbeten bei Dr. Manfred Uhlitz, Telefon 3 05 81 23, Mail: Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de

Dienstag, 09. Juli 2013, 15:30 Uhr
Informationsbesuch

Botschaft der Tschechischen Republik

Informationsbesuch in der Botschaft der Tschechischen Republik mit Enrico Seewald. Dr. Manfred Uhlitz spricht zur Geschichte der Böhmen in Berlin.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Ein weiterer Vortrag N.N. wird die Tätigkeit der ehemaligen Gesandtschaft der Tschechoslowakei in Berlin thematisieren. Zum Abschluss lernen wir das jetzige Botschaftsgebäude im Rahmen einer Führung kennen. Max. 50 Teilnehmer. Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.

Samstag, 29. Juni 2013, 14:00 Uhr
Rundgang

NS-Herrschaft

Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“: NS-Herrschaft, Krieg und Widerstand in einem Berliner Arbeiterkiez – eine Kooperationsveranstaltung mit Niko Rollmann, Historiker und Vorsitzender von „unter-berlin“ e.V.

Link zu Google-MapsVor dem Cafe Courage, 10405 Berlin, Saarbrücker Straße 17

Dieser 'Rundgang der etwas anderen Art' thematisiert das NS-Regime und den Widerstand im 'Mikrokosmos' Prenzlauer Berg. Dabei wird es vorrangig um unterirdische Anlagen mit einem Bezug zum Nationalsozialismus gehen. Der Rundgang dauert etwa anderthalb Stunden und umfasst die Besichtigung mindestens zweier unterirdischer Anlagen. Teilnehmerbeitrag 5 € pro Person, 25 Teilnehmer. Anmeldung erbeten bei Jörg Kluge, Telefon 3 82 61 21, Mobil 0171 306 57 60 oder Mail (Kluge@DieGeschichteBerlins.de).

Donnerstag, 13. Juni 2013, 16:00 Uhr
Führung

Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes

Führung im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts im alten Reichsbanktresor mit Dr. Holger Berwinkel.

Link zu Google-MapsEingangshalle Auswärtiges Amt, 10117 Berlin, Werderscher Markt 1

Unter dem Altbau des Auswärtigen Amts erhalten wir eine Einführung in die Aufgaben des Archivs, bei der uns eine Auswahl von Dokumenten zur deutschen Außenpolitik seit 1870 präsentiert wird. Dauer ca. 1,5 Stunden. Max. 20 Teilnehmer. Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Telefon 3 05 81 23, Mail: Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Die Teilnahme ist nur für spätestens eine Woche vorher namentlich angemeldete Mitglieder des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, möglich. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit! Treff: Eingangshalle Auswärtiges Amt - U 2 (Hausvoigteiplatz), U 6 (Französische Straße)

Mittwoch, 05. Juni 2013, 19:00 Uhr
Vortrag

Vollender der Aufklärung

Berliner Bildungsoffensiven: Vollender der Aufklärung – David Friedländer und Gottlob Christian Kunth, vorgetragen von unserem Mitglied Hans Christian Förster und Bernd Schilfert.

Link zu Google-MapsSäulensaal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Im Diskurs der Berliner Aufklärung entstand die Vorstellung, dass neben der ethischen und ästhetischen Bildung auch berufliche Bildung der Menschen verbessert werden müsse. Dies hatte eine lang anhaltende Wirkung. Bereits um 1800 wollte Gottlob Johann Christian Kunth, Erzieher der Humboldt-Brüder, die soziale Lage der Berliner, vor allem der Armen, durch Bildung verbessern. Später erfolgten die Einrichtung der „Berlinischen Gewerbeschule" von Kloeden, des Gewerbeinstituts von Beuth und der ersten Mädchenschulen. Es bildeten sich Initiativen wie der Lette-Verein zur Förderung der Frauenbildung sowie Lesehallen und Kindergärten. Von Seiten der Stadt Berlin beförderte der Berliner Ehrenbürger Friedrich Heinrich Eduard Kochhann unter seiner Ägide als Stadtverordneten-Vorsteher dieses breite Bildungsangebot.

Gäste willkommen!

Freitag, 17. Mai 2013, 15:00 Uhr
Führung

Berliner Villa der Moderne

Berliner Villa der Moderne: Landhaus Am Rupenhorn 25 – Führung mit Dr. Christa Kliemke.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Wir besichtigen eine Villa der Landhauskolonie Am Rupenhorn, erbaut 1928/29 durch die Architektengemeinschaft Hans und Wassili Luckhardt und Alfons Anker. Diese 'Ikone der Moderne' wurde durch jahrelangen Rückbau und aufwendige Restaurierung in privater Initiative gerettet. Wir besichtigen das nicht bewohnte, sondern als Museums-Villa wiederhergestellte Gebäude und erfahren viel über die aufkommende Moderne vor der Machtübernahme der Nazis. Umlage 10 Euro pro Person für den Erhalt des Bauwerks. Anmeldung bei Dr. Manfred Uhlitz, Telefon 3 05 81 23, Mail Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de.

Samstag, 11. Mai 2013, 10:00 Uhr
Führung

Karlshorst im Wandel

Führung in Karlshorst (II) – eine historische Stadtteilerkundung mit Monika Mews zur Geschichte nach 1945.

Link zu Google-MapsHalle des S-Bahnhofs Karlshorst, 10318 Berlin, Stolzenfelsstraße 1

Im Rahmen dieser Führung mit Monika Mews liegt der Schwerpunkt auf der Geschichte nach 1945, während der erste Teil der Führung am 21. April 2013 die Zeit vor 1945 zeigte. Die 'Rote Armee' zog nach dem Zweiten Weltkrieg in die 1936/37 erbaute Festungspionierschule der Wehrmacht, Karlshorst wurde zu „Karlowka", in weiten Teilen zum Sperrgebiet. Der sowjetische Geheimdienst KGB richtete dort die größte Auslandsdependance außerhalb der UdSSR ein, später gehörten dem DDR-Staatssicherheitsdienst ca. 200 Liegenschaften in Karlshorst. Aus Kasernen wurden nach der deutschen Wiedervereinigung Wohnungen: Karlshorst ist heute wieder ein begehrtes Wohngebiet! Die Tour startet in der Halle des S-Bahnhofs Karlshorst, S 3, Stolzenfelsstraße 1, und endet am Deutsch-Russischen Museum, dessen neu gestaltete Ausstellung im April eröffnet wurde. 

Umlage für die Führung: 5 Euro pro Person Max. 20 Teilnehmer. Anmeldung bei Monika Mews, Telefon 529 43 86 bzw. per Mail: mews@laufend-neues.de.