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Antwort: Re: Ateliergemeinschaft Klosterstraße Berlin 1933-1945

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Max. Anzeige der letzten 6 Beiträge - (Letzter Beitrag zuerst)
14 Okt 2020 07:33 #1482070719

Anonymus

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Guten Morgen,

Mein Name ist Wojtek Witton, ich lebe in Oppeln. Kürzlich bin ich auf Skulpturen von Kurt Spribille gestoßen. Er lebte und arbeitete einige Zeit in Oppeln. Du hast geschrieben, dass du Kurts Enkelin bist. Können Sie die Biografie Ihres Großvaters teilen, weil wir nicht viele Informationen über ihn haben und er mit unserer Stadt verwandt ist und wir etwas mehr über ihn wissen sollten?

Schöne Grüße

W. Witon
21 Mär 2019 05:11 #1482070496

Anonymus

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Sehr geehrter Herr Mende, ich bin eine Enkelin von Kurt Spribille, Bildhauer, * 1904 Neisse. Mein Großvater war Mitglied der Ateliergemeinschaft, es ist interessant, hier ein wenig über den Ort und die damalige Zeit zu lesen. Mit herzlichem Gruß, Silja Forck
08 Jan 2011 08:52 #1294476755

Constanze Suhr

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Obwohl diese Frage schon alt ist: Zufällig bin ich darauf gestoßen und möchte auf den Katalog der Akademie der Künste hinweisen, die 1994 eine gleichnamige Ausstellung konzipiert hatte: Ateliergemeinschaft Klosterstraße Berlin 1933-1945, Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus.
Grüße,
CSuhr
21 Apr 2008 12:23 #1208780590

Martin Mende

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Vom 18. 4. bis 12. 7. 2008 läuft in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Stauffenbergstr. 13-14 eine Sonderausstellung unter dem Titel "Christenkreuz und Hakenkreuz - Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus". Auf einem Großfoto wird auch die Christusfigur "Auferstehender" aus der Kirche St. Marien in Strasburg/Uckermark von dem Bildhauer Günther Martin gezeigt mit folgendem Text:
"Der Bildhauer Günther Martin (1896- 1944) schuf vorwiegend überlebensgroße Holzskulpturen, die damals als Verkörperungen des "nordischen Menschen" charakterisiert wurden. Er war schon früh Nationalsozialist. Von 1933 bis zu seinem Tode war Martin Obmann der Berliner Ateliergemeinschaft Klosterstraße und nutzte seine guten Kontakte zu staatlichen Stellen im Interesse ihrer Mitglieder. In dem Atelierhaus arbeiteten sehr unterschiedliche Künstler, wie Werner Heldt, Hermann Blumenthal und auch Heinrich Mekelburger. Das Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vermittelte Aufträge an die Mitglieder der Ateliergemeinschaft für kirchliche Kunstwerke."
Die Ausstellung zeigt auch in einem gesonderten Raum die seit 1995 unter Denkmalschutz stehende Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf, die in der NS-Zeit gebaut zahlreiche Hinweise auf ihre Entstehungszeit aufweist. Der Bau ist seit 2004 geschlossen und muss saniert werden, aber es fehlt auch ein Nutzungskonzept. In dieser Kirche war es erstaunlicherweise 1938 noch möglich, dass Johanna Klepper, die jüdische Frau des Schriftstellers Jochen Klepper, hier getauft und das Paar kirchlich getraut wurde.
Die Ausstellung ist sehenswert.
14 Aug 2006 18:49 #1155581342

Jörg Kluge

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Hallo Gerhild,

Danke für den Hinweis! Ist mir bekannt. Siehe Beitrag von Herrn Mende.

Mir ging es um weitere Informationen der Ateliergemeinschaft.

Viele Grüße
Jörg
14 Aug 2006 16:56 #1155574604

Gerhild Komander

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