Mittwoch, 29. Januar 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Berliner Literaturgeschichte

Vortrag von Dr. Roswitha Schieb

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Berlin inspirierte seine Schriftsteller zu allen Zeiten: Hier lebte der einflussreiche Verleger Friedrich Nicolai, der von Berlin aus die deutsche Aufklärung mitprägte. Bei Theodor Fontane wurde die Stadt des 19. Jahrhunderts zum Sujet großer realistischer Erzählungen und Romane. Else Lasker-Schüler führte ein Boheme-Leben wie E.T.A. Hoffmann bereits hundert Jahre zuvor. Alfred Döblin verdanken wir einen der wichtigsten Großstadtromane. Die Literatur-Wissenschaftlerin Roswitha Schieb bietet einen Überblick über die Autoren, die in der Stadt lebten und über sie schrieben, über Werke, die Berlin zum Thema haben, und über die literarischen Schauplätze, die vielfach noch heute zu sehen sind. Hierbei spannt sie einen Bogen von der  Barockzeit über die Aufklärung, die Romantik, das Kaiserreich und das 20. Jahrhundert bis heute!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Elsengold Verlag. Gäste willkommen! Eintritt frei.

Dienstag, 11. Februar 2020, 20:00 Uhr
Kurzvorträge

Die Hugenotten in Berlin

Kurzvorträge von Professor Dr. Susanne Lachenicht, Universität Bayreuth; Dr. Jürgen Wetzel, Verein für die Geschichte Berlins; Professor Dr. Mathias Asche, Universität Potsdam; Robert Violet, Leiter des Hugenotten-Museums Berlin.

Link zu Google-MapsUrania, 10787 Berlin, An der Urania 17

Im 17. Jahrhundert nahm der Große Kurfürst rund 15 000 Hugenotten in Brandenburg auf, die aus Frankreich fliehen mussten. Viele von ihnen siedelten sich in Berlin an. Sie prägten die Stadt nachhaltig in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Die letzte Ausgabe unserer Zeitschrift Berliner Geschichte widmete sich dem Thema. Die Autoren des Heftes berichten von der Ansiedlung der Hugenotten, der Entstehung der französischen Gemeinde in Berlin, von der religiösen Toleranz der Zeit und der konkreten Geschichte einer Hugenottenfamilie.

Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins, leitet in den Abend ein und Dr. Dirk Palm, Verleger des Elsengold Verlages, moderiert das Gespräch. Im Anschluss debattieren die oben Genannten über die Rolle der Hugenotten in der Berliner Stadtgeschichte. Kooperationsveranstaltung mit dem Elsengold-Verlag.

Für Vereinsmitglieder gilt ein ermäßigter Eintritt von 5,50 € pro Person. Als Nachweis bitte die Mitteilungen mitbringen.

Mittwoch, 19. Februar 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Der Lietzensee und seine Umgebung vom Anbeginn bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Vortrag und Lesung mit Lichtbildern von unserm Mitglied Irene Fritsch.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Der Lietzensee ist der größte See in Charlottenburg und bildet, umgeben von einem idyllischen Stadtpark, eine grüne Oase inmitten der dicht befahrenen Verkehrsadern am Funkturm. Jahrhundertelang ruhte der See unberührt im Grunewald bis der preußische Kriegsminister General Job von Witzleben sich 1826 an seinem Ufer einen Sommersitz schuf. Seine heutige Gestaltung erfuhr der Park durch den überaus einfallsreichen Gartendirektor Erwin Barth vor 100 Jahren. Aber auch die Geschichte der Häuser und Menschen rund um den See ist hoch interessant, spiegelt sie doch auch die Geschichte Berlins der letzten 200 Jahre wider. Irene Fritsch, am Lietzensee aufgewachsen, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit seiner Geschichte und hat bereits die Monographie „Leben am Lietzensee“ und sieben Romane geschrieben, die in den verschiedenen Zeiten am Lietzensee spielen.

Gäste willkommen! Eintritt frei.

Dienstag, 10. März 2020, 14:00 Uhr
Rundgang

Rundgang durch die Polizeihistorische Sammlung der Berliner Polizei

Der Sammlungsleiter Dr. Jens Dobler führt uns in der Ausstellung, die vom Förderkreis Polizeihistorische Sammlung e.V. betreut wird.

Link zu Google-MapsPolizeihistorische Sammlung, 12101 Berlin, Platz der Luftbrücke 6

Chronologisch wird die Rolle der Polizei in Berlin bis zur Gegenwart dargestellt. Mit dem Ziel, die Berliner Polizeigeschichte des 20. Jahrhunderts aufzuarbeiten, wird auch die Zeit des ‚Kalten Kriegs‘ zwischen Ost und West dokumentiert und die ehemalige Berliner Volkspolizei in die Geschichtsaufarbeitung systematisch einbezogen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bei Jörg Kluge an: Kluge@DieGeschichteBerlins.de, Mobiltelefon: 0171 306 5760.

» Um Anmeldung wird gebeten.

Mittwoch, 18. März 2020, 19:00 Uhr
Lichtbilder-Vortrag

Der Mühlendamm

Lichtbilder-Vortrag mit unserem Mitglied Dipl.-Ing. Horst Peter Serwene in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Historisches Berlin e.V.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36

Der Mühlendamm war der erste Übergang zwischen Cölln und Berlin. Er war auch ein Stauwehr, um den Spree-Kanal mit Wasser zu füllen und die großen Mühlräder anzutreiben. Über die Jahrhunderte veränderte er seine Struktur und Technik, behielt aber seine Funktionen bei. Mit dem Bau einer Schleuse 1893 wurde der Mühlendamm zur Brücke. 1937 kam es dann zu umfangreichen Umbauten. Die 1968 gebaute Betonbrücke besteht heute noch, soll aber durch eine neue ersetzt werden.

Gäste willkommen! Eintritt frei.

Donnerstag, 19. März 2020, 19:30 Uhr
Lesung

Morde im braunen Berlin

Regina Stürickow liest aus ihrem neuen Buch „Morde im braunen Berlin“.

Link zu Google-MapsPolizeihistorische Sammlung Berlin, 12101 Berlin, Platz der Luftbrücke 6

Nach der Nazi-Ideologie durfte es im Dritten Reich eigentlich keine Verbrechen geben. Aber Täter richten sich nicht nach solchen Vorgaben. Veranstaltung in Kooperation mit dem Elsengold Verlag.
Donnerstag, 26. März 2020, 19:00 Uhr
Vortrag

Kaiser Wilhelm II. als kunsthandwerklicher ‚Schlachtenlenker‘ – Die Neuausstattung des Berliner Schlosses mit luxuriösen Kunst- möbeln aus Berliner und Potsdamer Werkstätten

Vortrag von Dr. Jörg Meiner, Leiter des Dezernats Forschung und Ausstellungen bei den Staatlichen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Moderation: Dr. Guido Hinterkeuser. Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft Berliner Schloss e.V.

Link zu Google-MapsRathaus Schöneberg, 1. OG, Kennedy-Saal, 10825 Berlin, Am Rathaus 2

Als Wilhelm II. den Thron bestieg, gehörte es zu seinen ersten Maßnahmen, den Wohnsitz des preußischen Königs und deutschen Kaisers zurück ins Berliner Schloss zu verlegen. Selbstbewusst richtete er sein Appartement in den ehemaligen Wohnräumen Friedrichs des Großen ein – eine klare geschichtspolitische Manifestation. Diese Wohnung sowie weitere Räume und Säle des Schlosses ließ der Kaiser im Laufe seiner Regierung prunkvoll erneuern und kostbar ausstatten. Er begriff die kulturelle Aufholjagd des Kaiserreichs als Kampfgeschehen, in dem sich die deutschen Kunsthandwerker und ihre Förderer – nicht zuletzt er selbst – zu bewähren hatten. Dafür engagierte er sich vor allem auf den Weltausstellungen 1900 in Paris und 1904 in St. Louis mit Bestellungen von herausragenden Objekten, die später im Berliner Schloss aufgestellt wurden. Vieles davon geriet bald nach 1918 in Vergessenheit. Erst in den vergangenen Jahren gelang es, neues Licht in dieses Kapitel der Berliner und preußischen Kunstgeschichte zu bringen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Samstag, 28. März 2020, 10:00 Uhr
Kiezspaziergang

Historischer Kiezspaziergang zu den Hidden Champions in der Roedernallee

Eine Erkundung der Spuren Berliner Industriekultur mit Björn Berghausen M.A., Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. (BBWA).

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Die Roedernallee wurde nach Siegfried Graf von Roedern benannt, der sich als Landrat des damaligen Kreises Niederbarnim insbesondere um den Ausbau der Infrastruktur der nördlich Berlins gelegenen Landgemeinden verdient machte. Nachdem es für Industriebetriebe innerhalb Berlins eng wurde, siedelten sich vor allem mittelständische Betriebe um 1900 entlang dieser nach Oranienburg führenden Chaussee an. Die von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt erfolgreich am Markt agierenden Unternehmen würde man heute als Hidden Champions bezeichnen. Dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee bietet ein spannendes Nebeneinander von Historie und gegenwärtiger Industriekultur.

Max. 25 Personen. Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten: Pinnow@DieGeschichteBerlins.de.

» Um Anmeldung wird gebeten.

Montag, 30. März 2020, 18:30 Uhr
Ordentliche Mitgliederversammlung

Jahreshauptversammlung mit Wahlen zum Vorstand des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865

Anschließend Vortrag des Preisträgers unseres Wissenschaftspreises, der beim Neujahrsempfang am 23. Januar 2020 vergeben wurde.

Link zu Google-MapsBerliner Rathaus, Ferdinand-Friedensburg-Saal (Raum 338), 3. Geschoss, Eingang Jüdenstraße, 10178 Berlin, Jüdenstraße

Ordentliche Mitgliederversammlung

Tagesordnung:

1. Entgegennahme
a) des Tätigkeitsberichts
b) des Kassenberichts
c) des Bibliotheksberichts
2. Bericht
a) der Kassenprüfer
b) Bibliotheksprüfer
3. Aussprache
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen zum Vorstand
6. Verschiedenes

Anschließend Vortrag