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Antwort: Lessingmuseum Berlin

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Themenhistorie von: Lessingmuseum Berlin

Max. Anzeige der letzten 6 Beiträge - (Letzter Beitrag zuerst)
17 Jan 2026 16:39 #1482072395

Anonymus

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Leider kann ich zur Rolle von Josef Jellinek nichts sagen.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Mende
13 Jan 2026 20:40 #1482072392

Anonymus

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Danke für die ausführliche Antwort. Wissen Sie auch etwas über Josef Jellinek und seine Rolle für das Museum?

Viele Grüße,

Uwe
09 Jan 2026 15:57 #1482072386

Anonymus

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Berllner Lessingmuseum
Der Musikforscher Georg Richard Kruse (1856-1944) war von 1903 an Redakteur und Schriftsteller für den Reclam-Verlag. Auf seine Anregung hin bildete sich 1905 ein Kreis, der das Lessinghaus Am Königsgraben 10, in dem der Schriftsteller 1765-1767 gewohnt hatte, für ein Dichter- und Theatermueum umgestalten wollte. Im Oktober 1905 versammelten sich die Freunde des Projekts im Berliner Rathaus und gründeten einen Auschuss, dem u a. Bürgermeister Dr. Georg Reicke und der Schauspieler und Theater-Intendant Ludwig Barnay angehörten. Der Berliner Magistrat beabsichtigte den Verkauf des der Stadt vererbten Hauses, lehnte aber ein Kaufangebot des Ausschusses ab. Als Parterreräume frei wurden mietete Kruse auf eigene Rechnung eine Fläche für ein Lessingzimmer und begann im Februar 1908 ein kleines Museum einzurichten. Im ersten Raum zeigten die Wände Bilder und ein Bücherschrank enthielt Erstausgaben der Lessingschen Werke. Das zweite Zimmer diente der Theatergeschichtlichen Sammlung. Das Lessingzimmer war jeden Sonnabend von 15 bis 17 Uhr unentgeltlich geöffnet. Am 6. Juni 1908 wurde hier die „Gesellschaft zur Erhaltung des Lessinghauses“ begründet mit Bürgermeister Reicke, Ludwig Barnay und Prof. Ludwig Geiger. Die Stadt Berlin verkaufte für 700.000 Mark das Haus an Oskar Tietz zur Erweiterung seines Warenhauses. Am 2. Oktober 1910 war das Museum Am Königsgraben 10 zum letzten Mal geöffnet. Tags darauf begann der Abbruch des Hauses. Fünf Tage später eröffnete Bürgermeister Reicke im Nicolaihaus Brüderstraße 13 ein Lessingmuseum im Erdgeschoss, getragen von der „Gesellschaft zur Erhaltung des Lessing-Museums“. Eine städtische Beihilfe ermöglichte die Anmietung weiterer Räume im ersten Stockwerk. Durch Umbau wurde ein Vortragssaal gewonnen. Das Museum wurde stets stark von jüdischen Intellektuellen unterstützt, die sich dem Geist Lessings und Mendelssohns verpflichtet fühlten. In der Zeit des Nationalsozialismus entfiel diese Unterstütung.1936 wurde das Museum geschlossen, die Exponate gingen an verschiedene Berliner Museen und an Privatleute.
01 Jan 2026 14:40 #1482072383

Anonymus

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Liebe Berlinfreunde, ich recherchiere gerade über den Berliner Schrittsteller Josef Jellinek, der eng mit dem Lessingmuseum verbunden war .Wer kann mir mit Informationen zum Lessingmuseum und ggf. auch mit Informationen zu dem Engagement Josef Jellineks in diesem Zusammenhang weiterhelfen? Vielen Dank,
Uwe