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Antwort: Ehemalige Heimkinder in Berlin

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Themenhistorie von: Ehemalige Heimkinder in Berlin

Max. Anzeige der letzten 6 Beiträge - (Letzter Beitrag zuerst)
10 Feb 2015 09:58 #1423558737

Wolfgang Lorenz

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Hallo, Ihr Beitrag erweckt den Eindruck, dass alle Heimkinder im Westteil Berlins gelitten hätten ... mir ging es gut, ich habe nur tolle Erinnerungen an die Zeit, ich wurden nicht gequält oder sonst in irgeneiner Weise drangsaliert - bis auf das regelmäßige Putzen meiner Schuhe. Lassen Sie mit Ihren Beiträgen die Kirche im Dorf. Wolfgang Lorenz - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
10 Mai 2014 14:08 #1399723682

Silke Kettelhake

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Sehr geehrter Herr Schruth, liebe Betroffene,

am Mittwoch, 14. 5. 2014 stellen Sonja (D-Heim Stralau 1968, geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Jugendwerkhof Crimmitschau) und ich als Autorin unser Buch, die Biografie "Sonja: negativ-dekadent", im Veranstaltungssaal der Stiftung Aufarbeiten, Kronenstraße 5, Berlin, vor. Beginn ist 18 Uhr, eingeführt ins Thema wird von Dr. Wolfgang Benz. Wir machen keine Lesung mit Einschlafgarantie und extra viel Gefühl und freuen uns in der Veranstaltung auf den Moment, wenn wir im Jahr 1989 ankommen. Denn 1989 wurde zu einem Jahr der ganz persönlichen Befreiung für Sonja.

Wir freuen uns auf euch!

Herzlichen Gruß,

Silke Kettelhake mit Sonja
06 Mai 2014 19:15 #1399396529

Prof. Peter Schruth

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Sehr geehrte Damen und Herren,
als Ombudsperson der ehemaligen heimkinder in deutschland nutze ich alle Möglichkeiten, um Betroffene mit schrecklichen Erfahrungen in den Heimen in Berlin anzusprechen und zu bewegen, sich bei den beiden Anlauf- und Beratungsstellen zu melden. Es läuft für die Fonds Heimerziehung eine Ausschlusfrist bis zum 30.9. für Ost-Berliner Betroffene und 31.12. für Betroffene der West-Berliner Heime. Mit der Meldung ist verbunden, dass für die heute noch nachwirkenden Folgeschäden Ausgleichsleistungen bis zu 10.000 € gezahlt werden, ebenso 300 € für jeden Monat zweangsarbeit in den heimen, ohne dass dafür Sozialversicherungsleistungen abgeführt wurden. Das Erlittene muss lediglich glaubhaft gemacht(nicht bewiesen) werden.
Ich weiß, dass es vielen Betroffenen schwer fällt, sich diesen schrecklichen Erfahrungen nochmals zuzuwenden. Mir liegt nur daran, dass alle, die dies aber wollen, nicht zu spät kommen, weil die Fristen abgelaufen sind.
Freundliche Grüße
Prof. P. Schruth