Ruth Andreas-Friedrich
23.09.1901 Berlin - 07.09.1977 Gauting bei München Grabstätte:
Geburtsname: Ruth Behrens, verh. Friedrich, verh. Seitz
Tätigkeit: Journalistin, Schriftstellerin
Lebens- und Wirkungsorte: Berlin, Stettin, Metz, Magdeburg, München, Gauting
Gedenkorte: keine
Lebenslauf:
1922 Staatsexamen als Wohlfahrtspflegerin
danach Buchhandelslehre
seit den zwanziger Jahren Rezensionen und Feuilletons für die "Neue Badische Landeszeitung" und die "Königsberger Allgemeine"
1924 Eheschließung mit Otto Friedrich, Präsident des westdeutschen Arbeitgeberverbandes
1925 Geburt der Tochter Karin
1930 Scheidung
in den dreißiger Jahren Zusammenleben mit Leo Borchard, Dirigent der Berliner Philharmoniker
Mitwirkung beider in der Widerstandsgruppe "Onkel Emil"
1948 Übersiedlung nach München
Eheschließung mit Walter Seitz, Direktor der Universitäts-Poliklinik München
Werke (Auswahl):
1935 Aberglauben in der Liebe
1935 Lieder, die die Welt erschütterten. Historische Lieder aus vier Jahrhunderten
1940 So benimmt sich die junge Dame. 1000 Antworten auf 1000 Fragen des Benehmens
1946 Berlin Underground, 1947 als: Der Schattenmann
1962 Schauplatz Berlin
1979 Für jeden Tag ein gutes Wort. Ein Begleiter durchs Jahr
Literatur:
Petra Budke und Jutta Schulze: Schriftstellerinnen in Berlin 1871 bis 1945. Ein Lexikon zu Leben und Werk, Berlin: Orlanda Frauenverlag 1995.
Gerhild H. M. Komander 06/2004
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Berlin als Filmstadt – vom Kurbelkasten der Brüder Skladanowsky bis zum modernen Multiplex
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Irgendwo in Berlin (1946)
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Echte Berliner – Von der Beständigkeit in der Großstadt 1839 bis 1878
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