Aktuelle Termine
Radensleben und Neuruppin - Geschichte der Familie von Quast und deren Kunstsammlung
Treffpunkt: Dorfkirche Radesleben, 16818 Neuruppin-Radensleben, Dorfstraße 89
Unter dem Zitat von Theodor Fontane „Kunst, echte Kunst überall“ zeigt das Museum Neuruppin eine neueröffnete Ausstellung, die sich der Familie von Quast auf Radensleben und ihrer Kunstsammlung widmet. Der bedeutendste Vertreter der Familie war Ferdinand von Quast, der 1843 zum ersten „Konservator der Denkmäler“ in Preußen ernannt und damit ein Mitbegründer der modernen Denkmalpflege wurde. Umfassend gebildet und weitgereist, trug er jahrzehntelang hochbedeutende Kunstwerke zusammen, darunter Gemälde und Skulpturen der italienischen Renaissance, Porträts der preußischen Königsfamilie des 18. Jahrhunderts und einen großen Bestand früher Schinkel-Zeichnungen. Die beiden Ausstellungskuratoren führen zunächst durch Schloss Radensleben (heute Seniorenheim) mit Park, die von Ferdinand von Quast umgestaltete Kirche sowie die als Campo Santo gestaltete Familiengrablege.
Danach geht es nach Neuruppin, dort nach Mittagspause (Selbstzahler) Begrüßung durch die Leiterin des Museums Neuruppin Maja Peers, im Anschluss Führung durch die Ausstellung, voraussichtliches Ende 17 Uhr. Anfallende Kosten je nach Teilnehmerzahl 15 € bis 20 € pro Person, eigene An- und Abreise.
Anmeldung erbeten bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de.
Besuch im Haus des Rundfunks an der Masurenallee
Treffpunkt: Foyer des RBB Fernsehzentrums, 14057 Berlin, Masurenallee 20
Anmeldung erbeten bei Jörg Kluge, jowihe.kluge@t-online.de oder mobil 0175 6883139. Wegen des großen Interesses wiederholen wir unseren Besuch vom 3. Februar 2026. Maximal 30 Teilnehmer. Treff im Foyer des RBB Fernsehzentrums an der Masurenallee 20 (Hochhaus!).
Eintritt frei. Der Rundgang ist nicht barrierefrei. Bus M49, U 2 (Kaiserdamm).
Im Gehen sehen: Kunst auf dem Allianz Campus Berlin
Treff: Allianz Campus Berlin, 12489 Berlin, Merlitzstraße 8
Im Gebäude- und Bürokomplex der Allianz Versicherungs-AG werden Mitarbeiter und Besucher beim alltäglichen Durchschreiten der Flure und Foyers von modernen Kunstwerken der umfangreichen hauseigenen Sammlung begleitet. 2019 zog der Versicherungskonzern nach Adlershof und hat dort eine auf drei Gebäude verteilte Fläche von 60 000 Quadratmetern für seine 2 500 Mitarbeiter. Wir haben die Möglichkeit zu einer exklusiven Führung. Teilnahmegebühr 10 € pro Person, maximal 15 Teilnehmer. Anmeldung erbeten bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. S-Bahn Adlershof.
Besuch des Deutschen Bundestags
Reichstag, Zentraler Eingang für Besucher an der Scheidemannstraße, 11011 Berlin, Platz der Republik 1
Unser in New York geborenes Vereinsmitglied ist der Öffentlichkeit als Initiator des Verhüllten Reichstags von Christo und Jeanne-Claude bekannt. Anmeldung bis zum 23. Oktober 2026 mit vollständigem Namen und Geburtsdatum erbeten bei Dr. Manfred Uhlitz, Uhlitz@DieGeschichteBerlins.de. Max. 25 Teilnehmer. Denken Sie bitte an Ihren Personalausweis für die Sicherheitskontrolle! Die Führung beginnt im Reichstag um 10.30 Uhr. Zentraler Eingang für Besucher an der Scheidemannstraße (Höhe Westportal Reichstagsgebäude).
Bunter Abend im Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, 10178 , Breite Straße 36
Hans Greiner referiert über die heute noch sichtbaren „Kriegsspuren auf und an Berliner Gehwegen“, zu denen er seit einiger Zeit intensiv forscht. In seinem Vortrag führt er kurz ins Thema ein und berichtet über den Stand und die nächsten Schritte seiner Arbeit.
Isabelle Voßkötter-Berens´ Vortrag trägt den Titel „Welchen Hund trägt man? - Hunde als Modeaccessoire und Tollwutrisiko im Berlin der 1910er-Jahre“. Sie wird aufzeigen, wie eng Mode, soziale Praxis und staatliche Regulierung der Hundehaltung im frühen 20. Jahrhundert miteinander verflochten waren.
Unser Vorstandsmitglied Alexander Darda präsentiert den Stand seiner Forschungen zum „Fotografischen Nachlass des russisch-jüdischen Lebenskünstlers Evgeny Henkin“, der von 1926 bis 1936 in Berlin lebte und aus dieser Zeit ca. 2 000 Aufnahmen machte. Diese waren Jahrzehnte unentdeckt und eröffnen uns nun dank der engagierten Nachfahren einen Einblick in eine untergegangene Welt.
Eintritt frei, Gäste sind willkommen!
Tel.:
Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?
Kinosaal im Kreativhaus, 10179 Berlin, Fischerinsel 3
Der Film „Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?“ von Slatan Dudow aus dem Jahr 1932 führt uns in das proletarische Milieu am Ende der Weimarer Republik. Die Protagonistin Anni Bönicke wächst in einer Arbeiterfamilie auf. Ihr Bruder begeht Selbstmord, was die Familie in fatale finanzielle Schwierigkeiten bringt. Bönickes können die Miete nicht mehr aufbringen und müssen in die Arbeitslosensiedlung Kuhle Wampe, einem Baracken- und Zeltlager am Müggelsee, ziehen. Wir präsentieren den Film in Kooperation mit dem Kreativhaus Fischerinsel. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de
U2 (Märkisches Museum) mit 3 Minuten Fußweg.
Adventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865
Restaurant Stadionterrassen am Olympia-Stadion , 14053 Berlin, Jesse-Owens-Allee 2
Wir haben das Restaurant an diesem Abend exklusiv für uns! Anmeldung durch Überweisung von 36 € pro Person auf das Vereinskonto (Bankverbindung: Sparkasse Berlin, IBAN: DE06 1005 0000 0190 4487 76) mit dem Stichwort „Adventsfeier 2026“. Getränke sind im Menüpreis nicht enthalten. Uns erwartet ein weihnachtliches Buffet mit winterlicher Blattsalatauswahl, Brotvariationen, geschmortem Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl und Kartoffelklößen. Als vegetarische Variante gibt es Kartoffelgnocchi mit Ofenkürbis. Zum Nachtisch wird Bratapfel mit Marzipanfüllung und Vanillesauce sowie Punschcreme mit Orangenstreifen gereicht.
Unser ehemaliges Vorstandmitglied Dipl.-Ing. Dirk Pinnow gibt uns eine zeitgeschichtliche Einführung. Sodann liest Heiko Mehnert Auszüge aus seinem Werk „1986: West-Berlin. Originalton.“ und wirft dabei einen ganz persönlichen Blick aus der damaligen Perspektive als junger Mann auf eine „Stadt unter Strom“ – eingemauert, überdreht und voller Widersprüche. Ihm geht es ausdrücklich nicht um eine historische Abhandlung oder Nostalgie, sondern um eine rohe, direkte und ungefilterte persönliche Chronik. Vgl. die Rezension von Dirk Pinnow im Heft 3/2026 unserer Mitteilungen. (bei Anfahrt via U2 bis Olympia-Stadion mit Fußweg).
