| Reinbeck |
|
Johann Gustav Reinbeck Geburtsdaten: 1683 - 1741 Berlin-Cölln Grabstätte: Kirchhof St. Petri, nicht erhalten Tätigkeit: Konsistorialrat, Propst und Inspektor an St. Petri Lebens- und Wirkungsorte: Berlin-Cölln Über Johann Gustav Reinbeck schreibt Koziol, daß ihn die Chronisten "einen der begabtesten Schüler" von August Hermann Francke nennen. Im Alter von 34 Jahren wurde Reinbeck als Propst an St. Petri zu Cölln berufen. Reinbeck berichtet in einer von ihm herausgegebenen Schrift, die er mit Kupferstichen versah, vom Brand der Petrikirche 1730: Umständliche Nachricht, von dem Erschrecklichen Brande in der Königl. Residentz-Stadt Berlin, Durch welchen in der Nacht zwischen dem zweyten und dritten Pfingst-Tage dieses 1730sten Jahres nicht nur der an der St. Petri-Kirchen neuerbaute und bald fertige, aber mit seinem völligen Gerüste noch versehene Hohe Thurm, Nachdem der Blitz ihn dreymahl nacheinander gerühret und entzündet hatte, sondern auch die Kirche, das Gymnasium, 1 Prediger- und mehr als 40 andere Häuser, innerhalb 4 Stunden in einen Stein- und Aschen-Hauffen sind verwandelt worden. Literatur: Klaus Koziol: Kleine Chronik der St. Petri-Kirche zu Berlin, Berlin 1965. Gerhild H. M. Komander 8/2004 |