Zurückliegende Veranstaltungen unseres Vereins im Überblick.
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Sonntag, 05. August 2012, 15:00 Uhr
Spaziergang

Historischer Sommerspaziergang Rummelsburger Bucht

Historischer Sommerspaziergang zur Rummelsburger Bucht mit unserem Mitglied Monika Mews.

Link zu Google-MapsS-Bahnhof Rummelsburg, Ausgang Nöldnerstraße, 10317 Berlin, Nöldnerstraße 1

An der Rummelsburger Bucht wurden 1859 das städtische Friedrichs-Waisenhaus und 1879 das städtische Arbeitshaus errichtet. 1867 siedelte sich dort die Gesellschaft für Anilin-Fabrikation an. Daraus wurden später die Aceta-Werke, die das vom Chemiker Paul Schlack 1938 erfundene Perlon produzierten. Aus dem Arbeitshaus wurde das Gefängnis Rummelsburg. Der Berliner Senat hat die nördlich des Rummelsburger Sees gelegenen Flächen und die Halbinsel Stralau 1994 als städtebauliches Entwicklungsgebiet festgelegt. Die versiegelten Flächen im ehemaligen Gewerbegebiet wurden aufgebrochen, Altlasten im Erdreich mussten abgetragen werden, der Uferbereich des Rummelsburger Sees wurde naturnah gestaltet und Maßnahmen zur Sanierung des Sees eingeleitet. Der Spaziergang dauert ca. zwei Stunden. Im Anschluss geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen auf eigene Rechnung. Anmeldung nicht erforderlich.

Samstag, 23. Juni 2012, 14:00 Uhr
Rundgang

Rundgang auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Rundgang auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit unserem Mitglied Holger Hübner M.A.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde ist mit der „Gedenkstätte der Sozialisten" alljährlich Treffpunkt von Gedenkveranstaltungen. Er bietet jedoch wesentlich mehr, denn er ist der älteste Parkfriedhof Berlins. Unter der Ägide des u.a. für das Bestattungswesen zuständigen Stadtrats Ernst Friedel wurde er von Gartenbaudirektor Hermann Mächtig geschaffen. Beide wurden auf dem Friedhof beigesetzt. Ernst Friedel, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins von 1884 bis 1891, wurde auf den Tag vor genau 175 Jahren, am 23. Juni 1837, geboren. Andere bekannte Namen sind: Friedrich Simon Archenhold, Begründer der Treptower Sternwarte, Käthe Kollwitz sowie Otto Nagel. Wir sehen auch das Grab des 1912 verstorbenen Berliner Oberbürgermeisters Martin Kirschner, Ehrenmitglied unseres Vereins. Dauer ca. zwei Stunden. Max. 25 Teilnehmer.

Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.

Donnerstag, 21. Juni 2012, 17:00 Uhr
Stadtspaziergang

Stadtparks Steglitz

Stadtspaziergang zum 100. Jubiläum des Stadtparks Steglitz mit unserem Mitglied Wolfgang Holtz.

Link zu Google-MapsParkeingang Bismarck- / Ecke Albrechtstraße, 12167 Berlin, Albrechtstraße 44

Der Stadtpark wurde 1906 bis 1914 von den Gartenarchitekten Zahn und Korte geschaffen. Er ist gut zwölf Hektar groß und gehörte einst mit der Schäferei Birkbusch zum Steglitzer Gutsbesitz. Mit Hilfe zahlreicher historischer Ansichten können überraschende Veränderungen nachvollzogen werden, sowohl hinsichtlich der gärtnerischen wie auch der umgebenden architektonischen Gestaltung. Treff: Parkeingang Bismarck- / Ecke Albrechtstraße. S1/U9 (Rathaus Steglitz) oder Bus 282, 380 bzw. X83 bis Haltestelle Albrechtstraße.
Sonntag, 10. Juni 2012, 14:00 Uhr
Führung

Steine im Olympiastadion

Gesteinskundliche Führung mit Diplom-Geologin Dr. Gerda Schirrmeister.

Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekanntgegeben!

Für die Gestaltung der Gebäude, Türme, Mauern, Stelen und Skulpturen des 130 Hektar großen ehemaligen „Reichssportfeldes" sind Naturwerksteine das dominierende Material. Architektonischer Mittelpunkt der zu den Olympischen Spielen von 1936 nach Plänen von Werner March errichteten Anlage ist das Olympiastadion. Zur Verkleidung des Stadions wurden mehr als 30 000 Kubikmeter Naturwerkstein gebraucht. Es wurden - nach einem durchdachten Plan - nur einheimische Sorten aus verschiedenen Regionen Deutschlands verwendet. Im Zuge der Instandsetzung und Modernisierung zur Fußballweltmeisterschaft 2006 waren mehr als 50 000 Steinplatten zu bewegen. Erleben Sie einen historisch-geologischen Rundgang durch Deutschlands „Naturstein-Geschichte"! Dauer ca. zwei Stunden. Umlage sechs Euro pro Person. Max. 25 Personen. Schriftliche Anmeldung bei Dirk Pinnow erbeten.

Rückblick von Thomas M. Goerke und Torsten Salzer, Fotos von Norbert Meier

Samstag, 09. Juni 2012, 14:30 Uhr
Stadterkundung

Das Berliner Diplomatenviertel

Stadterkundung mit unserem Mitglied Wolfgang Stapp.

Link zu Google-MapsTrefffpunkt: GASAG-Haus, 10785 Berlin, Reichpietschufer 60

Wir sehen die Tiergartenstraße, früher eine der vornehmsten Straßen Berlins ein, mit zahlreichen Botschaften. Wir erreichen schließlich die Villa Heydt, Sitz des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Im Bauhaus Archiv werden wir im Bistro auf einen Kaffee einkehren. Der Spaziergang findet bei Interesse seinen endgültigen Abschluss am 'Denkmal Adenauer'. Wir treffen uns vor dem GASAG-Haus, Reichpietschufer Ecke Stauffenbergstraße.

Keine Anmeldung erforderlich.

Mittwoch, 06. Juni 2012, 19:00 Uhr
Vortrag

Die Zunahme des Güterverkehrs

Die Zunahme des Güterverkehrs, insbesondere Stückgut, auf der Ringbahn von Berlin von 1890-1938“ – ein Vortrag von Professor Dr. Richard Vahrenkamp, Professor für Produktionswirtschaft und Logistik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10118 Berlin, Breite Straße 36

Die Massenkonsumgesellschaft steckte damals in den Anfängen - gleichwohl war schon eine starke Steigerung von Expressgut und Stückgut zu beobachten. Beispielhaft wird der Güterbahnhof Friedenau genannt sowie der Austausch von Expressgut zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen per LKW beschrieben.

Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 1,7 MB]

Freitag, 25. Mai 2012, 14:00 Uhr
Informationsbesuch

Der Nachlass Ernst Reuters im Landesarchiv Berlin

Informationsbesuch bei der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv mit dem Geschäftsführer Michael C. Bienert, M.A. als Anschlussveranstaltung zum Vortrag am 9. Mai 2012.

Link zu Google-MapsLandesarchiv Berlin, 13403 Berlin, Eichborndamm 115-121

Wir sehen einige ausgewählte Exponate aus dem Reuter-Nachlass, erfahren Details aus Reuters Lebensgeschichte und lernen die Stiftung sowie ihre Aufgaben kennen.

Treff: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121 in 13403 Berlin-Reinickendorf. Fahrverbindung: U6 (Scharnweberstraße), U8 (Rathaus Reinickendorf), S 25 (Eichborndamm) oder Bus 221 bis Haltestelle Landesarchiv. Anmeldung erbeten bei Jörg Kluge, Mail kluge@DieGeschichteBerlins.de oder Telefon 382 61 21.

Samstag, 19. Mai 2012, 14:00 Uhr
Führung

Die Charité – mehr als nur ein Krankenhaus

Führung mit unserem Mitglied Thomas Knuth über das Gelände der „alten“ Charité in Mitte.

Link zu Google-MapsVirchow-Denkmal Karlplatz, 10117 Berlin, Karlplatz 1

Alles begann 1710 mit einem Pesthaus. Das heutige Gelände der Charité wird indes von Bauten geprägt, die vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammen. Wenn man die alten Steine zum Sprechen bringt, erzählen sie von revolutionären Entdeckungen, tragischen Irrtümern, von absoluter Hingabe an Forschung und Fortschritt, aber auch von Missbrauch und Neid, Missgunst und Intrigen. Treffpunkt: Virchow-Denkmal Karlplatz (Reinhardtstraße Ecke Charitéstraße). Max. 20 Pers., ca. 2 h, Teilnahme kostenlos. Anmeldung bei Thomas Knuth, Telefon 301 00 709, e-mail: thomas.knuth@berlinforbeginners.de
Freitag, 11. Mai 2012, 18:00 Uhr
Themenabend

Borsig in Berlin

Ein Abend zur Industriekultur in Berlin-Brandenburg

Link zu Google-MapsLudwig-Erhard-Haus, Goldberger-Saal, 10623 Berlin, Fasanenstr. 85

Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv lädt in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, zum vierten Themenabend dieser Reihe in den „Goldberger-Saal" des VBKI ein. Der Name Borsig ist ein Synonym für die Industrialisierung und den mit ihr verbundenen Bau von Lokomotiven. 1837 nahm die Eisengießerei A. Borsig den Betrieb an der Chausseestraße auf, und schon 1841 verließ die „Borsig Nr. 1" das Werk. 1854 war Borsig der größte Lokomotiven-Fabrikant Europas. Die Firma wurde zu einem der bedeutendsten preußischen Industriebetriebe. Konrad Nassauer, ehem. Geschäftsführer der Borsig GmbH, hält ein Grußwort. Dr. Dieter Vorsteher, Stellv. Präsident des Deutschen Historischen Museums, hält den Vortrag „Berlin und Borsig - Anfänge vor 175 Jahren". Profesor Dr. Horst Bosetzky liest aus seinem im September 2011 erschienenen Roman „Der König vom Feuerland: August Borsigs Aufstieg in Berlin". Umlage: 5 € pro Person. Programmänderungen möglich.
Mittwoch, 09. Mai 2012, 19:00 Uhr
Vortrag

Hoffnung für den Blockade-Bürgermeister

Michael C. Bienert, M.A., Geschäftsführer der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv im Landesarchiv Berlin hält einen Vortrag über neue Perspektiven der Ernst-Reuter-Forschung.

Link zu Google-MapsBerlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10118 Berlin, Breite Straße 36

Die Erinnerung an Ernst Reuter wird bis heute sehr stark von den Attributen des Ost-West-Konflikts bestimmt. Es ist vom „Kalten Krieger" Reuter, vom „Blockade-Bürgermeister" und der „Stimme des freien Berlin" die Rede. So wichtig solche Zuordnungen auch sind, beschreiben sie allerdings nur ausgewählte und - häufig genug - holzschnittartige Facetten eines komplexen und widersprüchlichen Lebens. Der Vortrag möchte den Blick auf bislang vernachlässigte Aspekte in der Biografie Reuters lenken. Mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung gilt es, eine kritische Standortbestimmung der Reuter-Forschung vorzunehmen und mögliche neue Perspektiven zu erörtern. Im Anschluss an den Vortrag wird die Dokumentation „Ernst Reuter und Berlin (1948-1953), Film- und Tondokumente aus den Beständen des Landesarchivs Berlin" gezeigt. Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und des Landesarchivs Berlin.

Gäste willkommen!

Flyer [PDF - 1 MB]