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Johann Joachim Quantz 30.01.1697 Oberscheden bei Göttingen - 12.07.1773 Potsdam Grabstätte: ehem. Friedhof vor dem Nauener Tor, Potsdam; 1865 Verlegung des Grabmals auf den Alten Friedhof Tätigkeit: Musiker, Komponist, Oboist, Flötist, Musiktheoretiker Lebens- und Wirkungsorte: Merseburg, Radeberg, Pirna, Dresden, Wien, Italien, Paris, London, Potsdam Gedenkorte in Berlin: Gedenkorte außerhalb Berlins: Lebenslauf: Erste Ausbildung bei seinem Onkel in Merseburg 1714 Stadtpfeifer in Pirna und Radeberg 1716 Mitglied der Königlich Polnischen Kapelle zu Dresden und Warschau 1717 Schüler von Jan Dismas Zelenka (1679-1754) und Johann Joseph Fux (1660-1741) in Wien 1724-27 Studienreise nach Italien, Paris und London Unterricht im Kontrapunkt die Franceso Gasparini (1668-1727) in Rom 1728 Flötenlehrer des Kronprinzen Friedrich (II.) 1741 Kammermusiker des preußischen Königs und Hofkomponist 1752 Veröffentlichung: Versuch einer Anweisung die Flöte traversière zu spielen Quantz schrieb etwa dreihundert Flötenkonzerte und zweihundert Kammermusikwerke für Flöte sowie zahlreiche weitere Werke und zählt zu den wichtigen Vertretern der Berliner Schule im Bereich der Instrumentalmusik, obwohl er sich als Hofkomponist Friedrichs II, dem konservativen Stil des Königs unterordnen musste. Literatur: Leben und Werke des Flötisten Johann Joachim Quantz, in: Selbstbiographien deutscher Musiker des 18. Jahrhunderts, hg. von W. Kahl, 1948. Ingeborg Allihn: Georg Philipp Telemann und Johann Joachim Quantz, Magdeburg 1971. Horst Augsbach: Johann Joachim Quantz. Thematisches Verzeichnis der musikalischen Werke, Dresden 1984. Meike ten Brink: Die Flötenkonzerte von Johann Joachim Quantz, Göttingen 1995. Gerhild H. M. Komander 12/2004 |