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Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865
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Courths-Mahler
Hedwig Courths-Mahler

18.02.1867 Nebra/Unstrut - 27.11.1950 Rottach-Egern/Tegernsee
Grabstätte: Rottach-Egern/Tegernsee

Geburtsname: Mahler, verh. Courths
Tätigkeit: Schriftstellerin
Lebens- und Wirkungsorte: Nebra, Weißenfeld, Leipzig, Halle, Chemnitz, Berlin, Rottach-Egern

Gedenkorte in Berlin: Nachlaß in der Amerika-Gedenkbibliothek
Gedenkorte außerhalb Berlins: Tegernsee

Lebenslauf:
Ab 1882 Arbeit als Dienstmädchen, Vorleserin, Verkäuferin
1889 Heirat mit Fritz Courths, Zeichenlehrer und Dekorationsmaler
1889 Geburt der Tochter Margarete (Elzer)
1891 Geburt der Tochter Friede (Birkner)
1905 Übersiedlung nach Berlin
1935 Aufgabe der Schriftstellerei und Rückzug an den Tegernsee

Obwohl sich Hedwig-Courths Mahler einer Vereinnahmung durch die nationalsozialistische Regierung widersetzt hatte, durften ihr Bücher bis 1939 publiziert werden: Sie waren zu populär.

Werke (Auswahl aus gut 200 Romanen und Schauspielen):
1914 Die Bettelprinzessin
1916 Griseldis
1918 Eine ungeliebte Frau

Literatur:
Curt Riess: Kein Traum bleibt ungeträumt, München 1974.
Ingrid Müller: Untersuchungen zum Bild der Frau in den Romanen von Hedwig Courths-Mahler, Bielefeld 1978.
Gustav Sichelschmidt: Hedwig Courths-Mahler. Deutschlands erfolgreichste Autorin. Eine literatursoziologische Studie, 2. Auflage Berlin 1985.

Gerhild H. M. Komander 7/2004


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